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Feuerwerksartikel: Batterien sind besonders beliebt

Seit gestern sind sämtliche Feuerwerksartikel in den Geschäften erhältlich. Bis Samstag darf verkauft werden. Die Auswahl der Produkte spiegeln eine Entwicklung der letzten Jahre wider. Bei den Menschen steigen Feuerwerks-Batterien immer mehr in der Beliebtheit.
Der Marktleiter des Herkules-E-Center in Dortelweil, Felix Heuser, zeigt die Renner beim Feuerwerksverkauf. Der Marktleiter des Herkules-E-Center in Dortelweil, Felix Heuser, zeigt die Renner beim Feuerwerksverkauf.
Bad Vilbel. 

An drei Tagen können in diesem Jahr die Feuerwerkskörper gekauft werden. Besonders am ersten Tag ist der Ansturm in den örtlichen Discountern groß. Bereits am frühen Vormittag sind die Mitarbeiter mit dem Auffüllen der Ware beschäftigt. Bereits seit einigen Jahren zeichnet sich der Trend zu Feuerwerks-Batterien ab. Denn diese bieten einen hohen Komfort: Einmal anzünden – und 64 Schüsse Feuerwerk werden hintereinander abgefeuert. Die Preise für solche Batterien sind von der Anzahl der Schüsse, der Effekthöhe und von der Brenndauer abhängig. Und schön bunt sollte das Feuerwerk auch sein.

Feuerwerk für drei Euro

Im Discounter ist eine Feuerwerks-Batterie mit 16 Schuss für unter drei Euro erhältlich. Im Supermarkt startet das Angebot bei 15 Schuss für knappe fünf Euro. Den Preisen ist nach oben kaum eine Grenze gesetzt. Felix Heuser, Marktleiter des Herkules-E-Center in Dortelweil, sagt: „Wir bieten auch Feuerwerks-Batterien für beinahe 80 Euro an.“ Und die Leute würden sogar schon vor dem Verkaufsstart anrufen und sich Ware reservieren lassen. „Das sind dann die Kunden, die gezielt und ausgesucht Feuerwerk kaufen.“ Die Kunden, die allerdings eher spontan Feuerwerk kaufen, kämen meist erst am letzten Verkaufstag vor Silvester.

Das Herkules-E-Center bietet dem Kunden eine Besonderheit, die zur Auswahl des Feuerwerks helfen soll. „In einem Demo-Video können die Kunden sehen, wie das Feuerwerk aussieht“, so Heuser. „Ich finde Batterien auch super. Einmal anzünden und dann Spaß haben“, sagt der 23-jährige Kunde. Die Feuerwerkerei Anton Schwab aus Frankfurt präsentierte bereits im November ihr Sortiment bei einer Vorführung in Bad Vilbel (diese Zeitung berichtete). Die Inhaberin Ursula Balzer kann den Trend der Feuerwerks-Batterien bestätigen: „Im Bereich der Höhenfeuerwerke geht es in diesem Jahr Richtung Verbundfeuerwerk.“

Umsicht wegen vieler Fachwerkhäuser

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Im Rewe Bernd Kaffenberger in Bad Vilbel ist am gestrigen Morgen noch nicht allzu viel Trubel. „Die meisten werden am Samstag kommen, um Feuerwerk zu kaufen“, meint Marktleiter Heiner Schlegel. Neben den Feuerwerksbatterien gibt es natürlich noch die klassischen Sets mit einzelnen Raketen und diversen kleineren Feuerwerkskörpern. Neu im Sortiment ist das Wachsgießen, was das traditionelle Bleigießen der Umwelt zuliebe ablösen soll. „Wir kaufen das Kinderfeuerwerk“, erzählt Achim Gilbert aus Bad Vilbel. Das könnten die Kinder dann bedenkenlos selbst abfeuern. Die großen Raketen haben sie bereits im Discounter gekauft.

Explosionsgefahr

Bis das Feuerwerk im Verkaufsraum steht, sind einige Bedingungen zu berücksichtigen und Regeln einzuhalten. Laut der Handelskammer Hamburg darf jedes Einzelhandelsgeschäft pyrotechnische Gegenstände verkaufen. Das Feuerwerk müsse aber in jeden Fall eine CE-Kennzeichnung aufweisen. Geprüftes Feuerwerk erhält von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) eine Nummer zur Registrierung, die mit den vier Ziffern 0589 beginnt. Im Anschluss folgt die Feuerwerkskategorie F1 oder F2 und eine fortlaufende Nummer.

Die Kategorisierung von F1 und F2 entscheidet auch über den Verkauf. Feuerwerk der Kategorie F1, beispielsweise Knallerbsen, Wunderkerzen oder Tischfeuerwerk, dürfen an Kinder ab 12 Jahren verkauft werden. Raketen, Knallkörper und Batterien fallen unter die Kategorie F2 und dürfen erst an Personen ab 18 Jahren verkauft werden.

Auch bei der Lagerung müssen einige Dinge beachtet werden. Es darf nicht zu viel Feuerwerk an einem Ort aufbewahrt werden. „Wir mussten die Lagerstätten der Pyrotechnik aufteilen, damit nicht zu viel explosive Masse an einem Fleck ist“, erzählt Heuser. Außerdem muss immer ein Mitarbeiter des Marktes in der Nähe sein. Deshalb werden die Verkaufsflächen meistens in der Nähe von den Kassen platziert. Für ein sicheres Silvester sollte man die allgemeinen Sicherheitshinweise beachten, darauf verweisen auch die Händler.

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