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Förderverein: Bauliche Maßnahmen und Bewirtschaftung im Saalbau Schmid geplant

Von Dass mit Ende des Jahres 2018 im Saalbau Schmid in der Breugelgasse endgültig die Lichter ausgehen, das sieht der neugegründete Förderverein „Kultur- und Sportstätte Saalbau Eichen“ anders. Künftig wollen dessen Mitglieder zur Erhaltung und Förderung der Kultur-und Sportstätte beitragen.
Sie haben die Satzung für die Gründungsversammlung des Fördervereins gut vorbereitet (von links): Saskia Herth, Thomas Maxheim, Bettina Rudolph-Boguth, Roland Illing und Heike Hahn-Erdmann. Sie haben die Satzung für die Gründungsversammlung des Fördervereins gut vorbereitet (von links): Saskia Herth, Thomas Maxheim, Bettina Rudolph-Boguth, Roland Illing und Heike Hahn-Erdmann.
Nidderau. 

Schon im September 2016 hat sich ein Arbeitskreis (AK) formiert, der die Satzung für die Gründungsversammlung des Fördervereins „Kultur- und Sportstätte Saalbau Eichen“ zum Erhalt des Saalbaus Schmid ausgearbeitet hat. Dieser hat auch schon Gespräche mit Lieferanten und Sponsoren geführt.

Alle AK-Mitglieder haben ein Ziel: „Rettet den Saal“. Denn dieser ist seit 1923 ein Stück Kulturgut des Nidderauer Stadtteils, wird seit 1993 von dem Kultur-, Tanzsport-und Carnevalsverein „Die Aascher Schnooke“ genutzt und ist mit über 50 veranstalteten Maskenbällen auch überregional ein Begriff. Für den Erhalt des Saals kämpft der Förderverein ergänzend zu den Räumlichkeiten zum neuen Anbau „Kultur-und Begegnungsstätte“ und der Schulturnhalle in der Höchster Straße.

Der Grund: Die Räume dort reichen nicht aus, auch weiterhin die kulturellen und geselligen Veranstaltungen durchzuführen, für die Eichen bekannt ist. Laut AK sind für den sportlichen Trainingsbetrieb die neuen Räume im Anbau unzulänglich und die Kapazitäten der Schulturnhalle schon erschöpft.

Energie sparen

Punkten kann der Saalbau mit einem barrierefreien Zugang, zentraler Lage, Bühnenvorhang, siebentägiger Nutzung und vorhandener Beschallung, Bestuhlung und Theke. Auch ein Pachtvertrag zwischen Förderverein und Eigentümer ist geplant sowie ein Brauereivertrag und die Weitervermittlung.

„Wir streben Energiesparmaßnahmen an, Trennwand, Modernisierung des Küchen-und Thekenbereichs, Wärmedämmung, Versorgung mit Solarstrom und mehr Parkplätze“, sagt AK-Mitglied Saskia Herth. Mit dem Förderverein verwaltet sie künftig Veranstaltungen, finanzielle Mittel und organisiert Hausmeistertätigkeiten.

Generationen vernetzen

Genutzt werden soll der Saal für Firmenevents, Familienfeiern, Trainings- und Übungsstunden der Vereine, Trauercafé und Seminare. Mit Hilfe von Mitgliedsbeiträgen, Miete, Spenden, Sponsoren, Zuschüssen soll die Unterhaltung des Saals finanziert und ein kultureller Treffpunkt geschaffen werden.

„Wenn die bestehenden Veranstaltungen im Saal bleiben, haben wir ein Drittel der Unterhaltungskosten schon zusammen“, sagt Thomas Maxheim vom AK. Er kann sich auch eine temporäre Bewirtschaftung des Saals gut vorstellen. Nicht nur der Förderverein bietet eigene Veranstaltungen an, sondern auch Vereine aus dem Umland sind willkommen.

Wer den Saal nutzen möchte, muss nicht Mitglied im Förderverein sein. Der Vernetzung von Generationen und der Stärkung der öffentlichen Gemeinschaft hat sich der für zwei Jahre gewählte Vorstand verpflichtet.

Der Vorstand wurde gewählt

Vorsitzende ist die 48-jährige Shady Gassner, ihre Stellvertretende Christine Gehry. Anita Kremmler ist Beauftragte für Finanzen, Saskia Herth für Dokumentation. Die Beisitzer sind Peter Wessel, Ann-Sophie Jüngling, Aryff Präkelt, Michael Oehm und Thomas Maxheim. Kassenprüfer sind Kathrin Wessel und Klaus Knapp.

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