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Erweiterung im Gewerbegebiet: Firma Demotec: Ein klares Ja zum Heimatstandort

Von Es tut sich etwas in Nidderaus Gewerbegebiet „Am Lindenbäumchen“. Alexander Demel von der Firma Demotec will in direkter Nachbarschaft zur Firma Dinotec eine Logistikhalle errichten. Und die soll noch dieses Jahr errichtet werden.
In Nachbarschaft zu Dinotec will Alexander Demel von der Firma Demotec in Nidderau eine Logistikhalle errichten. In Nachbarschaft zu Dinotec will Alexander Demel von der Firma Demotec in Nidderau eine Logistikhalle errichten.
Nidderau. 

Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten beginnen. Bislang fehlt indes die Baugenehmigung, doch dann soll es im Gewerbegebiet „Am Lindenbäumchen“ losgehen. Inhaber Alexander Demel ist optimistisch, dass die Logistikhalle noch in diesem Jahr fertiggestellt werden kann.

Das Grundstück umfasst 5900 Quadratmeter, die Halle selbst soll 30 mal 50 Meter groß und 6,25 Meter hoch werden. „Es besteht für uns so die Möglichkeit, dass wir in Zukunft noch erweitern können“, sagt Demel.

Wertvolles Unternehmen

„Für uns ist die Firma Demotec ein wertvolles Unternehmen“, betont Bürgermeister Gerhard Schultheiß (SPD), der sich freut, dass die Nidderauer Firma sich an ihrem Heimatstandort erweitert. Während Demel sich eher bei Zahlen in Schweigen hüllt, deutet der Bürgermeister an, dass die Firma einen Umsatz in siebenstelliger Höhe hat. „Die Investition in die Halle liegt etwa in sechstelliger Höhe“, verrät der Bürgermeister.

Gegründet wurde die Firma im Jahr 1986 von Siegfried Demel, dem Vater von Alexander Demel. Zu dem Unternehmen gehören zwei Arbeitsfelder. Zum einen vertreibt Demotec ein Produkt für die Veterinärmedizin. Konkret handelt es sich dabei um einen Schuh für Kühe. „Wenn eine Kuh lahmt, dann kann sie mit Hilfe unserer Prothese wieder laufen. Im Schnitt müssen die erkrankten Tiere diese drei Wochen tragen und kommen so ohne Medikamente aus“, erklärt Demel. Behandelt werden damit Klauenerkrankungen.

Das zweite Standbein gehört zur Kategorie der Metallografie. „Wir sind Zulieferer für metallografische Labore. Wir bieten schnellhärtende Spezialkunststoffe für die Materialprüfung“, erläutert Demel. Verwendet werden diese unter anderem in der Autoindustrie, Schifffahrt und bei Windkraftanlagen. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte in mehr als 70 Länder weltweit. „Australien gehört dazu, Asien ist gerade im Kommen, Amerika und natürlich Europa sind stark“, berichtet der 40-Jährige. Sechs Mitarbeiter beschäftigt die Demotec derzeit in Nidderau. „Mit Fertigstellung Halle kommen noch mehr Arbeiter hinzu“, sagt der Geschäftsinhaber.

Konjunktur ist gut

Anfang der 90er Jahre hatte die Stadt Nidderau der Firma Dibag die Vermarktung der einzelnen Grundstücke auf einer Fläche von insgesamt 135 000 Quadratmetern übergeben. Bis 2017 sind 23 Verkäufe über die Bühne gegangen. Marcus Breuer, Regionalleiter West von Dibag, geht davon aus, dass in zwei bis drei Jahren die restlichen Grundstücke im Gewerbegebiet verkauft sind. „Die Konjunktur ist gut. Rund ein Dutzend Unternehmen haben angefragt“, sagt Breuer.

„Seit der Umgehungsstraße 2015 zieht das Interesse der Unternehmen am Standort deutlich an“, sagt Schultheiß. Vorher hätten viele Firmen Interesse gezeigt, hätten jedoch dann Kommunen mit Autobahnanbindung bevorzugt. „Die Umgehung ist wichtig für Nidderau. Zumal man von dort die Gewerbe sehen kann, was eine gute Werbewirkung hat.“ Für Demel ist die Anbindung der K246 nach Karben wichtig. „Die wird im Sommer freigegeben“, sagt Schultheiß.

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