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Gegen das Bienensterben: Flüchtlinge und Aktive des "Bündnis Nidderau hilft" pflanzen Wildblumen

Jeder soll etwas für die Umwelt und für Nidderau tun können: Mit dieser Idee trug Horst Körzinger die Aktion „Nidderau blüht“ der Bürgerstiftung in das „Bündnis Nidderau hilft“ hinein.
Packen gemeinsam an: Die Aktiven des „Bündnis Nidderau hilft“ und die Bewohner der Unterkunft. Packen gemeinsam an: Die Aktiven des „Bündnis Nidderau hilft“ und die Bewohner der Unterkunft.
Nidderau. 

Jeder soll etwas für die Umwelt und für Nidderau tun können: Mit dieser Idee trug Horst Körzinger die Aktion „Nidderau blüht“ der Bürgerstiftung in das „Bündnis Nidderau hilft“ hinein. Denn das Insektensterben, so Körzinger, sei leider auch in Nidderau angekommen. Umso wichtiger sei es, die Menschen darüber aufzuklären und gemeinsam etwas dagegen zu tun.

Auch für die Stadt ist die Aktion ein guter Anknüpfungspunkt, denn an der Flüchtlingsunterkunft in der Heldenberger Liebigstraße haben bereits Enten gebrütet und eines der unter Naturschutz stehenden Feldhasen-Jungtiere wurde dort gesichtet. Deshalb hat sich das „Bündnis Nidderau hilft“ jüngst mit den Bewohnern der Unterkunft in der Liebigstraße zusammengetan, um „Nidderau blüht“ gemeinsam zu unterstützen.

Eine an der Flüchtlingsunterkunft aktuell nicht genutzte, etwa 150 Quadratmeter große Grünfläche eignete sich hervorragend für das Vorhaben. Sie wurde zuvor dank der Hilfe des Nidderauer Hofs Buchwald mit einer Fräse umgegraben. Danach wurde eine Wildblumenmischung eingesät. Dazu fanden sich die Mitglieder des Bündnisses und Flüchtlinge an der Flüchtlingsunterkunft zusammen und arbeiteten gemeinsam auf dem Acker.

Die Frauen und Männer haben sich besonders über die einmal etwas andere“ Beschäftigung gefreut und tatkräftig mitgearbeitet. Sie hoffen, dass auf dem Grundstück bald eine artenreiche, bunte Blumenlandschaft entsteht, die für Bienen und andere, nützliche Insekten und Wildtiere einen guten Nährboden bietet.

(red)

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