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Für Frieden und Freiheitt: Eine Bürgerinitiative setzt sich ein

Der Ruf nach Frieden wird auch in Karben immer wieder laut. Seit drei Jahren gibt es jährlich eine demonstrative Aktion des Bündnisses „Karben vereint für Frieden und Freiheit“, um hierauf aufmerksam zu machen. In diesem Jahr findet die Aktion am Sonntag (17. Juni) ab 15.30 Uhr während der 725-Jahr-Feier in Groß-Karben statt. Das Bündnis wird dabei von der Partnerschaft des Wetteraukreises mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben“ unterstützt. Sie wird gefördert durch das Bundesfamilienministerium und das hessische Sozialministerium.

Dabei wird die Theatergruppe der evangelischen Sankt-Michaelis-Gemeinde „Frieden ist möglich“ Partner sein, Dominik Rinkart und Freunde werden Poetry Slam zu Toleranz und Respekt anbieten, das Berufsbildungswerk Südhessen zeigt Auszüge aus einem Workshop zu 100 Jahre Frauenwahlrecht, der Friedenschor bietet Lieder zum Mitsingen an. Die Initiative ruft auf: „Kommt zum Dorffest, kommt zu unserer Aktion und macht mit für ein friedliches und demokratisches Miteinander“, sagt Koordinator Peter Mayer. „Dass aus Fremden Nachbarn werden, das geschieht nicht von allein, dass aus Nachbarn Freunde werden, dafür setzen wir uns ein.“ Zum Hintergrund: Aufgeschreckt durch den Golfkrieg waren es 1991 vorwiegend Frauen und Mütter, die zur ersten Karbener Friedenswoche aufriefen. 16 Vereine und Gruppen beteiligten sich. 1992 wurde die zweite Karbener Friedenswoche organisiert. In den Folgejahren spielte die Friedensproblematik in vielen Einzelaktionen immer wieder eine wichtige Rolle. Der vor rund fünf Jahren einsetzende Flüchtlingsstrom stellte auch in Karben Verwaltung, Organisationen sowie Bürger vor große Aufgaben. In diesem Zusammenhang rief Mayer vom Veranstaltungsraum „Kuhtelier“ vor drei Jahren zum Bündnis „Karben vereint für Frieden und Freiheit“ und zu sichtbaren Aktionen auf. Heraus kam der Friedensspaziergang 2016. 2017 folgte „Singen für den Frieden“. cwi

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