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Freibad: Grandiose Saison beschert der Freibad-Verantwortlichen so viele Besucher wie seit langem nicht mehr

Ein langer Sommer neigt sich dem Ende entgegen. In diesen Tagen brechen auch die letzten Tage der Freibadsaison an. Aufgrund der hohen Temperaturen in den vergangenen Monaten kann das Bad Vilbeler Freibad bereits 90 000 Besucher vermelden, obwohl das Bad noch einige Tage geöffnet haben soll. In diesem Jahr steckt allerdings noch etwas mehr Wehmut im Ende der Freibad-Saison als sonst.
Elke Bär ist mit der Freibadsaison 2018 zufrieden. Die Zahlen der vergangenen Jahre wurden um Längen geschlagen. Foto: Niklas Mag Elke Bär ist mit der Freibadsaison 2018 zufrieden. Die Zahlen der vergangenen Jahre wurden um Längen geschlagen.
Bad Vilbel. 

Wolken hängen am Himmel und auch der ein oder andere Regenschauer ergießt sich über dem Bad Vilbeler Freibad. An diesem Nachmittag herrscht dort Ruhe. Klar, das Wetter ist ja auch schlecht, anders, also noch vor einigen Wochen. Da strömten die Vilbeler ins Freibad, dank eines Sommers, der gar kein Ende zu nehmen schien. Zum ersten Mal hatte man in diesem Jahr auch den 75 000. Besucher offiziell geehrt.

Noch weitere zwei Wochen

Am geringsten besucht war das Bad Vilbeler Freibad im Jahre 2011, dicht gefolgt von 2014 mit jeweils etwa 47 000 Besuchern. 2008 wies ein der besten Bilanzen auf, 74 000 Besucher kamen in der

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Auch ein barrierefreier Zugang zu einer der außenstehenden Duschen feierte in diesem Sommer Premiere. „Wir haben in diesem Jahr recht früh öffnen können und zwar Mitte Mai“, erläutert Elke Bär, Fachdienstleiterin und verantwortlich für das Freibad. Obwohl das Bad noch nicht geschlossen ist, kann sie bereits eine erste Bilanz des Freibadsommers ziehen und die kann sich sehen lassen: „Es waren bisher rund 90 000 Besucher im Freibad!“

Fast verdoppelt

Ein Wert, der sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt hat, denn da waren es, trotz ähnlicher Öffnungszeiten, nur 52 600. „Die meisten Besucher waren am 30. Juli zu verzeichnen, da waren es 2400 an nur einem Tag“, weiß Bär. Der Folgetag kommt direkt an zweiter Stelle mit 2150 Besuchern. Sechs Tage habe man in diesem Sommer erlebt, an denen die Besucherzahl die 2000er-Marke überschreiten konnte. Trotz dieser Zahlen, die alle Ergebnisse der vergangenen Jahre weit übertreffen, war das Freibad in dieser Saison trotzdem noch davon entfernt, den Rekord aus dem Jahre 2003 zu brechen. Damals kamen 118 000 in das Bad. „Solche Zahlen sind sehr schwer einzuholen, diese Erfahrung machen auch andere Bäder“, weiß Elke Bär.

„Das Freizeitverhalten hat sich etwas verändert in den vergangenen 15 Jahren und viel mehr Schüler haben Ganztagsunterricht. Das spielt da alles mit rein.“ Zufrieden sei sie trotzdem mit der Freibadsaison 2018. Die Schließung dieser Saison geht jedoch mit mehr Wehmut einher also sonst, denn sobald das Freibad seine Pforten schließt, beginnt die Vakanz-Zeit für Bad Vilbel, da das Hallenbad schon abgerissen ist. „Deshalb wollen wir den Sommer so lange wie möglich machen“, erklärt die Fachdienstleiterin. Den 30. September habe man derzeit als Schließungstermin im Auge, doch sei dieser nicht in Stein gemeißelt.

So schnell wie möglich

Auch in der Folgesaison soll das Freibad so schnell wie möglich wieder geöffnet werden, um den Vilbelern so schnell es geht wieder die Möglichkeit zu bieten, vor der eigenen Haustüre schwimmen zu gehen. Die Öffnungstermine der vergangenen Jahre lagen jeweils zwischen Mitte Mai und Mitte Juni, doch 2019 könnte das Bad bereits am 1. Mai öffnen. „Wir beratschlagen aktuell, ob es aufgrund der Situation nicht Sinn ergeben würde, einen festen Öffnungstermin wie den 1. Mai festzulegen. Unabhängig von der Wetterlage“, schildert Elke Bär. Ein festes Öffnungsdatum würde es außerdem erleichtern, zwei Bademeister für die Sommersaison einzustellen, die, wie jedes Jahr, das Team der zwei bei der Stadt angestellten Schwimmmeister im Sommer komplettieren.

Diese beiden bei der Stadt Angestellten können im Winter nun nicht mehr im Hallenbad arbeiten, doch man habe sie für die kalten Monate anderweitig untergebracht. Auf Alternativen müssen ab Oktober auch die Vilbeler ausweichen, für Sportschwimmer bietet sich das Freizeitbad in Karben an. „Auch unsere Vereine können das Karbener Bad nutzen, eine gute Übergangslösung, denke ich. Das ist wirklich gelungene Nachbarschaftshilfe“, meint Elke Bär.

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