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Hilfe bei der Berufswahl

Von Der Wetteraukreis bietet in Kooperation mit dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft in Informationveranstaltungen einen sogenannten Berufswahlpass an. Er dient jungen Leuten als Leitfaden.
Informationen aus erster Hand: Daniela Evermann vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft stellt den Berufswahlpass vor.	Foto: Weigelt Informationen aus erster Hand: Daniela Evermann vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft stellt den Berufswahlpass vor. Foto: Weigelt
Friedberg. 

Nicht immer verläuft der Übergang von der Schule in den Beruf reibungslos, viele junge Menschen benötigen Unterstützung. Als Orientierungshilfe soll diesen der Berufswahlpass (BWP) den Weg erleichtern. Landesweit wird der Ordner in den siebten Klassen der Haupt- und Realschulen verteilt. Welche Chancen und Möglichkeiten das Instrument BWP bietet, erläutern Daniela Evermann vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft in Gießen und Charlotte Grell von der Fachstelle Jugendarbeit und Jugendhilfe des Wetteraukreises im Friedberger Kreishaus.

Eingeladen sind Eltern, Vertreter von Betrieben sowie Mitarbeiter in Beratungseinrichtungen. Der Berufswahlpass unterstützt und begleitet den Berufsorientierungsprozess. Er besteht aus einer Ringbuchmappe, Registerblättern und den dazugehörigen Einlegeblättern. Eingesetzt wird er in Schulen, um Schüler mit Hilfe verschiedener Angebote auf die Arbeitswelt vorzubereiten. Sinn und Zweck ist es, dass die Jugendlichen mit ihrem BWP selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten. Das Ziel ist ein persönliches Stärken-Profil.

Zur Vorbereitung

Der Einsatz ab der siebten Klasse mache eine Orientierung zu einem kontinuierlichen Prozess. Dokumentiert werden wichtige Punkte wie persönliche Entwicklung oder erste berufliche Erfahrungen beim Praktikum. Außerdem gliedert der Ordner den Weg zur Berufswahl, Interessen und Fähigkeiten werden anhand von Selbst- und Fremdeinschätzungen reflektiert und formuliert.

"Die Schüler werden so sensibilisiert, ihre eigene Perspektive wahrzunehmen, erfahren, wie andere sie einschätzen", sagt Evermann. Angebote zur Berufsorientierung, Kontaktdaten von Ansprechpartnern und der Bundesagentur für Arbeit runden den Inhalt ab.

Das Thema Berufsorientierung müsse gemeinsam angegangen werden, so Evermann. "Auch die Eltern haben hier ein wichtige Funktion, wenn es um die Berufswahl ihrer Kinder geht." Gut ein Dutzend Eltern ist bei der Veranstaltung anwesend. Normalerweise hätte das Interesse größer sein müssen. Wie zu hören ist, haben viele die Einladung über die Schulen erst vor zwei Tagen erhalten. "Zu kurzfristig um den Termin wahrzunehmen", sind sich Eltern sicher.

Knapp sechs Euro

Viele zeigen sich vom BWP überrascht. "Ich höre heute zum ersten Mal davon", sagt eine Mutter. Zwar habe ihr Sohn in der achten Klasse ein Bewerbungstraining in der Schule absolviert, der Ordner sei aber nie zur Sprache gekommen.

"Ich bin erstaunt, dass es so etwas gibt, nur schade, wenn nicht damit gearbeitet wird", fügt eine weitere Mutter hinzu. Knapp sechs Euro investierte das Land mit einem Ordner in jeden Schüler. Gerne wolle man als Mutter oder Vater mit dem Thema konfrontiert werden. Daher solle der BWP in den Schulen näher erläutert werden.

Die nächste Veranstaltung zum Thema Berufswahlpass wird am heutigen Mittwoch, 13. März, von 18 bis 20 Uhr im Familienzentrum, Vorstadt 9-11, in Büdingen angeboten. Eltern haben die Möglichkeit zum Austausch mit Vertretern aus Schule, Berufsberatung und Wirtschaft. Für weitere Fragen steht die Fachstelle Jugendarbeit und Jugendberufshilfe des Wetteraukreises unter der Rufnummer (06031) 833315 zur Verfügung.

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