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Neues Multifunktionsfahrzeug: Im Einsatz für eine saubere und sichere Stadt

Von Der Bauhof der Stadt Nidderau hat zum Winterbeginn einen neuen Multicar des Herstellers Hako in den Dienst gestellt. Die Kosten für das 5,5 Tonnen schwere Fahrzeug liegen bei 100 000 Euro. Es ergänzt den Fuhrpark mit 32 zugelassenen Fahrzeugen, inklusive Anhänger.
Auf das neue Multifunktionsfahrzeug für Nidderaus Straßen sind Bürgermeister Gerhard Schultheiß (links) und Bauhofleiter Werner Christiansen besonders stolz. Auf das neue Multifunktionsfahrzeug für Nidderaus Straßen sind Bürgermeister Gerhard Schultheiß (links) und Bauhofleiter Werner Christiansen besonders stolz.
Nidderau. 

Bürgermeister Gerhard Schultheiß (SPD) bezieht vor diesem Hintergrund Stellung zur Arbeit des Bauhofs: „Die 33 Mitarbeiter leisten eine super Arbeit. Sie sind die Kavallerie der Stadt mit Rufbereitschaft und Wochenenddienst“. Dank der Bauhofmitarbeiter bleibt die Stadt laut Schultheiß sauber, es wird Schnee geräumt und werden Grünanlagen, Sport- und Spielplätze sowie Friedhöfe gepflegt. „Vier Mitarbeiter wechseln sich im Winterdienst wöchentlich für die Kontrolle ab. Der Deutsche Wetterdienst schickt rund um die Uhr Meldungen, die per E-Mail und auf dem Mobiltelefon einlaufen“, sagt Bauhofleiter Werner Christiansen.

Probleme mit Parken

Er informiert auch darüber, dass seine Mitarbeiter oft ungerechtfertigter Kritik ausgesetzt sind. Sie selbst berichten über teils verständnislose Bürger. „Die Straßen im Altstadtbereich sind oft zugeparkt, deshalb können wir bestimmte Flächen nicht vollständig streuen“, sagt Stefan Wörner. „Die meisten Bürger entsorgen den Schnee auf der Straße. Der Freiraum für die Schneewalze fehlt oft“, ergänzt Ulrich Rückert. Bernhard Goy-Berndt moniert, dass Fahrzeuge weder in Garagen noch Höfen, sondern im Zick-Zack-Kurs auf der Straße geparkt werden. „Laut Wetterbericht müssen die eingeteilten Mitarbeiter dieses Jahr voraussichtlich über die Feiertage keine Familienfeier wegen Schnee oder Eis vorzeitig verlassen“, sagt Schultheiß.

Mit dem Multicar stehen sieben Räumfahrzeuge zur Verfügung. Das neue Fahrzeug ist ein Rechtslenker, womit die Arbeit beim Schneeschieben erleichtert wird. Weiterhin wird es zur Sinkkastenreinigung, zur Straßenreinigung auf Wirtschaftswegen und für Transporte auf Friedhöfen oder Spielplätzen eingesetzt. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einem Euro-6Motor und hydrostatischem Getriebe mit zwei stufenlos dosierbaren Geschwindigkeitsbereichen bis maximal 70 Kilometer Geschwindigkeit pro Stunde.

Sparsam dosiert

Integriert ist ein Feuchtsalzstreuer mit Salz und Lauge sowie ein Schneeschild. „Das Feuchtsalz bleibt auf dem Straßenbelag kleben, wirkt dadurch schneller. Weil es keine Verwirbelungen von Partikeln gibt, kann es sparsamer eingesetzt werden“, sagt Christiansen. Bei Räumungen werden die Fahrer der Räumfahrzeuge alarmiert sowie zusätzlich in jedem der fünf Stadtteile eine Handkolonne. Etwa 100 Kilometer umfasst das Straßennetz. Hauptmonat der Räumung ist Februar. Wie Schultheiß erklärte, soll laut Beschluss der Stadtverordneten künftig bei Fahrzeugneubeschaffungen darauf geachtet werden, dass Fahrzeuge mit Elektro- oder Hybridmotor gekauft werden. 2018 wird laut Christiansen ein Transporter mit Elektromotor für die Papierkorbentleerung eingesetzt.

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