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Bürgerstiftung Nidderau: Jeder kann sich mit Ideen einbringen

Von Die Bürgerstiftung Nidderau, die am 23. November 2012 in der Stifterversammlung im Hessischen Hof Heldenbergen gegründet worden ist, blickt seither auf erfolgreiche Arbeit zurück. Doch nur wenige Nidderauer wissen, was die Stiftung leistet und was sie erreichen möchte. Vorsitzender Elgerd Heppding, dessen Stellvertreter Horst Körzinger und Vorstandsmitglied Renate Bürgin äußern sich dazu in einem Gespräch mit dieser Zeitung.
Elgerd Heppding, Renate Bürgin und Horst Körzinger (von links) tauschen sich immer wieder aus, auch um das Stiftungskapital zu erhöhen. Elgerd Heppding, Renate Bürgin und Horst Körzinger (von links) tauschen sich immer wieder aus, auch um das Stiftungskapital zu erhöhen.
Nidderau. 

Fest steht: Die Stiftung wirkt nachhaltig für das Gemeinwesen. Da gibt es die Sprachförderung in Kindertagesstätten, Jugendprojekte in Kirchen oder die Wunschzettel-Aktion für Bedürftige. Die Bandbreite der Projekte und Ideen ist groß. Das Stiftungskapital, derzeit 75 650 Euro, könnte anwachsen, wenn noch mehr Stifter gewonnen werden könnten. Das Engagement von Bürgern ist besonders in Zeiten niedriger Zinsen gefragt, ebenso ihr Engagement, Ideenreichtum und Kreativität.

Dass die Arbeit in der Vergangenheit funktioniert hat, zeigt die Verleihung des Gütesiegels, dass die Bürgerstiftung am 16. Dezember 2014 vom Bundesverband Deutscher Stiftungen in Berlin erhalten hat und das 2016 für weitere zwei Jahre bestätigt wurde. Es ist Garant für die Förderung städtischen Lebens, die Vielfalt ihrer Projekte, die die Stiftung öffentlich macht, und den kontinuierlichen Aufbau des Stiftungskapitals.

Kreativität ist gefragt

Bei alldem soll jedoch nicht nur Geld verteilt, sondern die Bürger ermutigt werden, selbst kreativ zu sein und Ideen einzubringen. „Derzeit haben wir 82 Stifter. Dem gegenüber stehen 14 Kuratoriumsmitglieder und vier Vorstandsmitglieder“, sagt Heppding. Bildung, Kinder- und Jugendförderung, Schulprojekte und die Flüchtlingsarbeit stehen im Fokus der ehrgeizigen Ziele, für die sich die Stiftung einsetzt. „Nachdem die Stadt 2012 die Mittel für den Seniorenfasching aus Spargründen gestrichen hat, sind wir auf Nachfrage des Seniorenbeirats eingestiegen“, sagt Körzinger.

Spendenkonto

Das Spendenkonto der Bürgerstiftung lautet: Bürgerstiftung Nidderau, IBAN:DE05506500230028006971, BIC: HELADEF1HAN. Als Verwendungszweck ist das Stichwort Spende anzugeben.

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Gemeinsam mit den städtischen Karnevalsvereinen wird die Veranstaltung für etwa 300 Senioren bereits zum vierten Mal unter der Regie der Stiftung in wechselnden Nidderauer Stadtteilen abgehalten. Kosten von 1800 Euro fallen dafür an. Eine Zusammenarbeit mit dem Verein Mentor Hessen – die Leselernhilfe und den Grundschulen Windecken und Heldenbergen besteht seit 2015. 30 Mentoren gibt es derzeit. Ein regionales Netzwerk besteht mit den Bürgerstiftungen Maintal, Karben, Frankfurt und Bad Vilbel.

Die Bürgerstiftung Nidderau hat auch das Projekt Lilo Lausch für bisher vier Kindertagesstätten aus der Taufe gehoben. 2018 soll das Projekt ausgedehnt werden. Flüchtlingskinder werden in der Schule mit Lernmaterialien unterstützt, Benefizkonzerte für wohltätige Zwecke veranstaltet. Im November wurde ein Nussbaum-Hain gepflanzt. Für die 81 Nussbäume sind 55 Paten gefunden worden.

Lotterie geplant

Je Patenschaft wurden 150 Euro erhoben. Während des Familientages im Familienzentrum im August, hat die Bürgerstiftung dank eines initiierten Gewinnspiels 40 Leute gewonnen, die den Newsletter der Stiftung abonniert haben.

Für Juni nächsten Jahres ist eine Lotterie unter dem Motto Sommer-Glück im Bürgerhof Ostheim geplant. Auch ein Benefizkonzert mit einer Jazz-Session der Formation New Orleans Connection steht auf dem Programm. Die eine Hälfte des Erlöses soll in Entwicklungshilfe nach Beruwala auf Sri Lanka fließen, die andere in Jugend- und Sozialprojekte. Ein erweitertes Stifterfest für Stifter und Gäste ist in Planung. Für die Zukunft wünscht sich die Bürgerstiftung weitere Stifter und Anregungen aus der Bevölkerung.

„Die Stiftung arbeitet gut mit Kooperationen und Vereinen zusammen. Wir sind dankbar, dass wir das Rathaus und Familienzentrum nutzen können“, sagt Heppding. Alle Bürger, welche die Bürgerstiftung gerne unterstützen möchten, sind natürlich stets willkommen. Und auch Vorschläge für Projekte und zur Arbeit der Stiftung werden gerne angenommen, heißt es.

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