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Kirche geht per Brief neue Wege

Die 1,7 Millionen Mitglieder der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) erhalten Post von ihrem Kirchenpräsidenten. Erstmals wendet sich die EKHN mit einem Brief an alle 1,03 Millionen Haushalte, in denen mindestens eine evangelische Person lebt. Zeitgleich wenden sich viele Gemeinden mit Plakaten und Fassadenbannern an die Öffentlichkeit, so etwa in Wöllstadt.
Das Weihnachts-Banner an der Kirche in Nieder-Wöllstadt.	Foto: Privat Das Weihnachts-Banner an der Kirche in Nieder-Wöllstadt. Foto: Privat
Wöllstadt. 

Die 1,7 Millionen Mitglieder der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) erhalten Post von ihrem Kirchenpräsidenten. Erstmals wendet sich die EKHN mit einem Brief an alle 1,03 Millionen Haushalte, in denen mindestens eine evangelische Person lebt. Zeitgleich wenden sich viele Gemeinden mit Plakaten und Fassadenbannern an die Öffentlichkeit, so etwa in Wöllstadt.

Eine derartige Aktion sei ab 2013 zwei Mal im Jahr geplant. Damit, so erläuterte Kirchenpräsident Volker Jung, wolle die EKHN mit ihren Mitgliedern verstärkt in den Dialog treten und evangelische Themen in die Öffentlichkeit tragen. Thema der ersten Briefaktion sei Advent und Weihnachten. Ziel sei es, das Wissen um die christlichen Ursprünge und Inhalte zu vertiefen. Die EKHN wolle den Menschen Lust machen, Weihnachten als Geburtstag von Jesus zu feiern. Dafür sei die Website www.weihnachten-ist-geburtstag.de eingerichtet worden.

Die EKHN wird für die Aktion 838 000 Euro aufbringen, pro Mitglied knapp 50 Cent. Die Mittel stehen aus dem Etat der Zeitschrift "ECHT" zur Verfügung, die 2011 eingestellt wurde. Sie war 18 Jahre lang erschienen, um vier mal im Jahr Kontakt zu den Mitgliedern aufzunehmen. Künftig wird sich die EKHN nur zwei Mal pro Jahr über die Briefkästen melden. fnp

(fnp)
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