E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 30°C

Mit dem Hammer nach Fossilien suchen

Zwischen Klein-Karben und Rendel liegt das Geotop, in dem die Schüler mit dem Experten Prof. Peter Prinz-Grimm (vorne rechts) einen Blick in die Erdgeschichte werfen. Bilder > Zwischen Klein-Karben und Rendel liegt das Geotop, in dem die Schüler mit dem Experten Prof. Peter Prinz-Grimm (vorne rechts) einen Blick in die Erdgeschichte werfen.
Karben. 

Spurensuche führt Millionen Jahre in die Vergangenheit: Zwischen Rendel und Klein-Karben erforschten die Kinderreporter der Klasse 4a der Karbener Selzerbachschule in Begleitung von Lehrerin Lisa Heger-Eisenacher und Frau Wolter mit dem Geologen Prof. Dr. Peter Prinz-Grimm die Fossilien des Karbener Geotops.

Der Professor führte die Viertklässler zum Wiesenborn im Niddatal und erklärte den Kindern die Geschichte der Fossilien. Nach einem kurzen Besuch an der Bornmühle und einem Abstecher auf einen idyllischen Acker trafen sie im städtischen Geotop ein. Dort fanden die 23 Schülerinnen und Schüler die verschiedensten Fossilien – von der kleinen Schnecke bis hin zur wertvollen Muschel.

Der Professor konnte den Kindern alle Namen der Gesteine nennen und erklären, wie sie entstanden: Vor vielen Millionen Jahren floss dort die Ur-Nidda. Somit sind die Fossilien zufällig entstanden. Prinz-Grimm erklärte den jungen Reportern, dass in den oberen Erdschichten die Fossilien jünger sind als in den unteren Erdschichten. Außerdem erzählte er, dass sich unter den gefundenen Muscheln in Karben eine ganz seltene mit einer versteinerten Perle befand.

Das längste Fossil, das Prinz-Grimm je fand, war ein sechs Meter langes Krokodil. Ein weiterer besonderer Fund von ihm war eine 480 bis 500 Millionen Jahre alte Versteinerung.

Die Schüler fanden zwar keine sechs Meter langen Krokodile oder 500 Millionen Jahre alte Fossilien, dafür fanden sie aber viele kleine Muscheln und Schnecken. Entsprechend sah man auf dem Rückweg begeisterte Kinder mit zahlreichen tollen Funden in der Hand.

Von Hannes Bertelsmann, Penelope Tortell, Vincent Grunenberg, Charlotte Grimm, Johanna Ebert, Jannis Schäfer, Lara Henneboh, Francesca Hodea, Yusuf Inanc, Natalie Jahn, Ishika Kapoor, Ömer Karakelle, Semih Kocak, Marvin Lausch, Moreno Magro, Luca Mathes, Anna Schmidt, Maximilian Schönauer, Konstantin Seurer, Pia Termersch, Jan Weber, Bastian Wolter und Falk Zulauf

Zur Startseite Mehr aus Wetterau/Main-Kinzig

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen