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Sanierung: Naturschutzgebiet verhindert ortsnahe Umleitung

Von Die Chancen auf eine ortsnahe Umleitungsstrecke für den Verkehr während der Sanierung und Vollsperrung der Landesstraße zwischen Klein-Karben und Rendel während der Sommerferien sind schlecht. Das schätzt Karbens Bürgermeister Guido Rahn (CDU).
Die Stadtbuslinie 74 soll während der Bauarbeiten über Feldwege umgeleitet werden. Die Stadtbuslinie 74 soll während der Bauarbeiten über Feldwege umgeleitet werden.

Eine ortsnahe Umleitungsstrecke während der Vollsperrung zwischen Klein-Karben und Rendel bleibt wohl ein Wunschtraum. Der Ortsbeirat Rendel hatte vorgeschlagen, Feldwege auszubauen, damit Linienbusse und Autos auf recht direkten Routen zwischen den Nachbarstadtteilen fahren können, während die Hauptstraße grunderneuert wird. „Diese Umfahrungen werden wir nicht genehmigt bekommen“, erklärt Bürgermeister Rahn.

Der Grund: Die südliche Route führe durch das Naturschutzgebiet in den Nidda-Wiesen. „Wir werden kein Okay dafür bekommen, Fahrzeuge durchs Naturschutzgebiet fahren zu lassen“, prognostiziert der Rathauschef.

Konkret hatte der Ortsbeirat eine Lösung mit zwei Feldwegen als Einbahnstraßen vorgeschlagen (diese Zeitung berichtete). Demnach soll der Verkehr von Rendel aus über den Feldweg in Verlängerung der Stauffenbergstraße bis zum Ulmenweg in Klein-Karben geführt werden. Von Klein-Karben aus solle der Verkehr über den Feldweg in Verlängerung der Gronauer Straße geführt werden. Dieser trifft nördlich der Scharmühle auf die Kreisstraße Gronau–Rendel.

Klar ist bereits, dass der Schwerverkehr die Vollsperrung weiträumig umfahren soll, und zwar über die Bundesstraße B 521 und die dann frisch sanierte Kreisstraße K 246 via Büdesheim und über die Nidderauer Umgehung. Die Bauarbeiten sollen zwei bis drei Wochen dauern.

Eine Führung des Verkehrs der Stadtbuslinie 74 zwischen Klein-Karben und Rendel soll in jedem Fall über einen Feldweg erfolgen. Dieser muss dafür allerdings erst ertüchtigt und beispielsweise in den Kurven aufgeweitet werden. Die Planungen dafür laufen laut Guido Rahn bereits. Im vergangenen Jahr waren Linienbusse auch in Groß-Karben über einen Feldweg an der Waldhohl um die Vollsperrung der Ortsdurchfahrt herumgeleitet worden. Allerdings blockierte dort eine nur von den Busfahrern zu öffnende Schranke die Durchfahrt von Autos oder Lastwagen.

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