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Neue „Brücke“ in Klein-Karben soll 160 000 Euro kosten

Klein-Karbens Brücke ohne Fluss wird bald Geschichte sein, ebenso wie der Fluss: Sie soll ab Ende August abgerissen werden. Stattdessen entsteht eine normale Straße. Foto: Pfeiffer-Goldmann Klein-Karbens Brücke ohne Fluss wird bald Geschichte sein, ebenso wie der Fluss: Sie soll ab Ende August abgerissen werden. Stattdessen entsteht eine normale Straße. Foto: Pfeiffer-Goldmann
Karben. 

Gegen Ende August soll in der Dortelweiler Straße in Klein-Karben die alte Niddabrücke abgerissen werden. Das kündigt Bürgermeister Guido Rahn (CDU) an.

Das Bauwerk ist stark beschädigt und hält keine größeren Lasten mehr aus. Weil seit Jahrzehnten kein Fluss mehr unter ihr verläuft, lehnt die Stadt es aus Kostengründen ab, die Brücke zu sanieren – wie es vor allem die SPD forderte (die FNP berichtete). Statt der Brücke soll an der Stelle eine normale Straße entstehen. Diese wird aber fast so schmal wie die Brücke ausfallen, damit der Verkehr dort weiter langsam unterwegs ist. Ein Geländer neben der Straße soll an das alte Bauwerk erinnern. Unter anderem solche Wünsche aus dem Ortsbeirat machten das Projekt recht teuer, erläutert Guido Rahn. Brückenabriss und Straßenneubau kosteten rund 160 000 Euro.

Mit dem Start der Arbeiten warte die Stadt extra zunächst den Stadtlauf des KSV Klein-Karben am 10. August ab. Die Arbeiten sollten etwa zwei Wochen danach beginnen und zwei bis drei Monate lang dauern. Wegen der Vollsperrung werde das KSV-Gelände in dieser Zeit über die Dortelweiler Straße nur vom Industriegebiet her erreichbar sein, kündigt Rahn an.

Dieser Verkehrsführung stimmt der Ortsbeirat zu – mahnt aber an, die Anlieger schnell zu informieren, da die Niddabrücke auf der Umleitungsstrecke nur eine Traglast von 3,5 Tonnen hat. dpg

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