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Ausbau: Radler erhalten in der Konrad-Adenauer-Allee eigenen Fahrstreifen

Von Der Ausbau der Konrad-Adenauer-Allee zwischen Rathauskreisel und Kreuzung Beethovenallee ist in nahe Zukunft gerückt. Am Montagabend stellte Mathias Wolf, Geschäftsführer der Frankfurter Firma IMB-Plan, den endgültigen Planungsstand vor, dem der Struktur- und Bauausschuss geschlossen zustimmte.
Die Konrad-Adenauer-Allee soll ab Rathaus-Kreisel bis zur Kreuzung Beethovenallee mit Radstreifen ausgerüstet werden. Foto: Petra Ihm-Fahle Die Konrad-Adenauer-Allee soll ab Rathaus-Kreisel bis zur Kreuzung Beethovenallee mit Radstreifen ausgerüstet werden.
Nidderau. 

Die Konrad-Adenauer-Allee soll ab Rathaus bis Beethovenallee für den Fußgänger- und Radverkehr verbessert werden (wir berichteten). Wie IMB-Plan-Chef Mathias Wolf im städtischen Struktur- und Bauausschuss schilderte, sind Querungen und Radfahrschutzstreifen Inhalt der Maßnahmen. „Ferner werden wir Lücken im Gehwegenetz schließen, um die Neue Mitte von überall erreichbar zu machen“, sagte Wolf.

Barrierefreier Ausbau mit abgesenkten Bordsteinen und Leitelementen mit Rippen- und Noppenplatten gehört dazu. 280 000 Euro betragen die Gesamtkosten. Es handelt sich bei dem Projekt um eine „kleine Lösung“: Ursprünglich waren ein zusätzlicher Kreisel am Knotenpunkt Beethovenallee sowie eine grundhafte Erneuerung der Fahrbahn angedacht.

Kreisel instand setzen

Wie Bohrkernuntersuchungen bestätigten, kann mit dem aktuellen Straßenaufbau weitergearbeitet werden. Im Zuge der Bauschritte ist eine Instandsetzung der Kreisverkehre am Rathaus und auf Höhe der Händelallee vorgesehen.

Die Radfahrstreifen werden 1,50 Meter breit sein, drei bislang provisorisch angelegte Querungen für Fußgänger sollen ausgebaut werden. Mit dem Bau kann begonnen werden, sobald die Zuschüsse vom Land und Hessenmobil da sind. „Im Frühjahr, Sommer könnte es losgehen“, schätzt Wolf. Die Dauer dürfte pro Kreisel sechs Wochen betragen, dies muss zuerst erledigt werden. Der anschließende Straßenausbau könnte innerhalb von zwei Monaten beendet sein, Beeinträchtigungen für Autofahrer sollen so gering wie möglich gehalten werden. „Es wird unter Verkehr gebaut, mit Ampelregelungen“, sagt Wolf.

Zu den weiteren Themen gehörte Tempo 30: SPD und Grüne hatten – inklusive eines Änderungsantrags der FWG –im Sommer die Ausweisung von Tempo-30-Zonen im gesamten Stadtgebiet beantragt. In Nidderau gibt es viele Nebenstraßen mit Geschwindigkeitsbeschränkung, weshalb das Augenmerk vor allem auf die Durchgangsstraßen gerichtet werden sollte, beispielsweise Windecker, Friedberger und Büdinger Straße. Im Oktober war eine Sonderverkehrsschau terminiert, an der die Straßenverkehrsbehörde des Main-Kinzig-Kreises, Hessenmobil, die Straßenmeisterei Bruchköbel und die Stadt teilnahmen.

Bauliche Schritte

Tempo 30 soll nun in Eichen und Erbstadt in zwei Abschnitten angeordnet werden: in Erbstadt in der Straße Am Hainberg und einem Teil der Ortsdurchfahrt, in Eichen ab Raiffeisenbank bis Ecke Obergasse/Preugelgasse. In allen anderen Bereichen lässt der gesetzliche Rahmen Tempo 30 nicht zu.

Nun soll der Magistrat untersuchen, wie zur weiteren verkehrlichen Beruhigung beigetragen werden kann, eventuell durch bauliche Schritte, und ob der Haushalt 2019/20 dies stemmen kann.

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