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Keiner ernsthaft verletzt: Säureunfall: Hassia-Mitarbeiter aus Krankenhaus entlassen

Bei dem Säureunfall im Mineralbrunnenbetrieb Hassia hat sich nach ersten Erkenntnissen keiner der Mitarbeiter ernsthaft verletzt. Die in Krankenhäuser gebrachten Angestellten konnten am Abend wieder entlassen werden.
Foto: Rinkart
Bad Vilbel. 

Bei dem Säureunfall im Mineralbrunnenbetrieb Hassia hat sich nach ersten Erkenntnissen keiner der Mitarbeiter ernsthaft verletzt. Sechs vorsorglich ins Krankenhaus gebrachte Angestellte des Unternehmens in Bad Vilbel im Wetteraukreis konnten am Abend wieder entlassen werden, sagte ein Sprecher der Polizei Mittelhessen am Freitagmorgen. Die Reinigungsarbeiten in der Werkshalle dauerten vom Donnerstagnachmittag bis Mitternacht an. Die Beamten vermuten, dass das 1000-Liter-Fass mit der Salpetersäure beim Verladen vom Gabelstapler gefallen und geplatzt sei. Von einer Straftat gehen sie nicht aus.

Foto: Dominik Rinkart
Bad Vilbel Säure-Unfall bei Hassia - Großeinsatz

Beim Mineralwasserproduzenten Hassia in Bad Vilbel ist es am Donnerstag zu einem Chemieunfall gekommen. Dabei ist eine große Menge Salpetersäure ausgetreten. Alle Mitarbeiter wurden evakuiert. Aus dem gesamten Wetteraukreis eilten Feuerwehrkräfte zur Verstärkung in die Quellenstadt.

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Das Auslaufen der ätzenden Flüssigkeit löste am Donnerstagnachmittag einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr mit 35 Einsatzfahrzeugen aus. 650 Liter Säure waren laut Polizei in der Halle ausgelaufen. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe aber nach Einschätzung der Feuerwehr nicht bestanden.

Bilderstrecke Feuerwehr Großeinsatz: Chemie-Unfall bei Hassia

Grundsätzlich sei Salpetersäure bei Berührung und beim Einatmen gefährlich und könne etwa zu Lungenschäden führen, sagte ein Sprecher der Polizei in Gießen.

(dpa)

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