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Anne-Frank-Ausstellung schließt Ende März: Neues Konzept

Frankfurt. 

Finale nach 14 Jahren Dauerausstellung: Ende März schließt die Dauerausstellung in der Anne-Frank-Bildungsstätte. Nach 14 Jahren solle es eine grundlegende Überarbeitung geben, sagte Ausstellungskuratorin Deborah Krieg. Die interaktive Ausstellung „Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland”, seinerzeit multimedial auf der Höhe der Zeit, solle voraussichtlich im Juni 2018 von einem interaktiven Lernlabor abgelöst werden.

Seit der Eröffnung 2003 haben nach Angaben Kriegs mehr als 100 000 Jugendliche und junge Erwachsene die Ausstellung besucht. Nun, da sich die Ausstellung dem Ende nähert, wird ein verstärkter Besucherandrang verzeichnet, sagte Krieg. „Die einen kommen, um von der Ausstellung Abschied zu nehmen, die sie vielleicht selbst einmal als Schüler besucht haben. Andere haben erfahren, dass am 31. März Schluss ist und wollen endlich mal hin.”

Die Ausstellung will über die Person Anne Franks und ihr berühmtes Tagebuch jungen Menschen einen Zugang zu Nationalsozialismus, Holocaust und dem Zweiten Weltkrieg ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen stets Tagebuchauszüge Anne Franks über das Leben im Versteck, die Familie und die Ereignisse des Krieges.

Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt geboren, 1934 wanderte die Familie angesichts der zunehmenden Verfolgung von Juden im nationalsozialistischen Deutschland in die Niederlande aus.

(dpa)
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