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„Auf Augenhöhe”: Kleiner Vater, große Liebe?

Michi (Luis Vorbach, l) lernt erst als Zehnjähriger seinen Vater Tom (Jordan Prentice) kennen. Foto: Tobis Film Michi (Luis Vorbach, l) lernt erst als Zehnjähriger seinen Vater Tom (Jordan Prentice) kennen. Foto: Tobis Film
Berlin. 

Michi und seine Freunde im Kinderheim haben einen Traum: Eine nette Familie, ein eigenes Zimmer. Als der Zehnjährige erfährt, dass er einen Vater hat, ist er überglücklich. Heimlich schleicht er sich fort, um diesen Mann zu treffen. Doch dann der Schock: Sein Vater ist kleinwüchsig!

„Ein Zwerg”, regt sich Michi auf. Doch kann dieser Tom nicht trotzdem liebevoll sein und dem mutterlosen Jungen ein richtiges Zuhause bieten? Der Film „Auf Augenhöhe” von Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf erzählt von der schwierigen Suche nach Liebe und Anerkennung, sowohl für Michi, als auch für Tom, der mit seinen 1,30 Metern bestens klarkommt, durch die Reaktion des Jungen aber plötzlich starke Selbstzweifel hegt. Im Kern geht es aber weniger um Äußerlichkeiten als um die Frage, wie aus einem Vater ein echter Papa werden kann.

Auf Augenhöhe, Deutschland 2016, 98 Min., FSK ab 6, von Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf, mit Jordan Prentice, Luis Vorbach und Anica Dobra.

(dpa)
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