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Mark Wahlberg im 5. „Transformers“-Abenteuer: Aus den Weiten des Weltalls auf die Erde gekommen

Von Natürlich droht der Untergang, wenn Regisseur Michael Bay der Zerstörungswut böser Wesen freien Lauf lässt und die digitale Technik mit in Bewegung setzt.
Hier fliegt was in die Luft: Cade Yeager (Mark Wahlberg) ist ein technikbegeisterter Erfinder und der einzig verbliebene Freund der Autobots, die von der CIA verfolgt werden. Foto: Photo credit: Andrew Cooper Hier fliegt was in die Luft: Cade Yeager (Mark Wahlberg) ist ein technikbegeisterter Erfinder und der einzig verbliebene Freund der Autobots, die von der CIA verfolgt werden.

Mit Autos, Flugzeugen und Raumschiffen, die sich mit ein paar Handgriffen zu imposanten Robotermonstern umbauen ließen, hat der amerikanische Spielzeughersteller Hasbro in den 80er Jahren die „Transformers“ erschaffen, Verwandlungsgefährte für die Allmachtsfantasien und die Technikbegeisterung kleiner Jungs. Einer von ihnen hieß Michael Bay. Der hatte später als Regisseur mit Filmen wie „Armageddon“ und „Pearl Harbor“ Kassenerfolge und durfte sich deshalb in Hollywood den Kindheitstraum erfüllen, die „Transformers“ im Kino zum Leben zu erwecken. Dank der Möglichkeiten digitaler Bildgestaltung waren der kindlichen Zerstörungsfantasie keine Grenzen gesetzt.

Auch mit dem nunmehr 5. „Transformer“-Film ist für die Reihe noch kein Ende in Sicht. Schließlich ist erst im 4. Teil Mark Wahlberg als menschlicher Hauptheld hinzugekommen. Sein Cade Yeager ist ein technikbegeisterter Erfinder und der einzig verbliebene Freund der Autobots, die von der CIA mit unerbittlicher Härte verfolgt werden. Dabei gibt es auch im Transformerlager friedliebende Menschenfreunde, rund um den Anführer Optimus Prime, und knallharte Finsterlinge wie Megatron. Aber solche Feinheiten sind den Technikrassisten der Regierung nicht begreiflich zu machen.

Ritter und Roboter

In Folge 5 geht es jedoch nicht nur um den ewigen Kampf zwischen Mensch und Maschine, sondern auch um den Ursprung der „Transformers“, die aus den Weiten des Weltalls auf die Erde gekommen sind. Nicht erst seit gestern sind die Roboter-Aliens unter den Menschen. Schon mit dem guten alten König Artus (so wollen es die drei Autoren in ihrem aufgeblasenen Drehbuch) sollen die Roboter an der Tafel gesessen und sich dem Schutz der Menschheit vor dem Zugriff der bösartigen Decepticons verschrieben haben. Deren Schöpferin ist mit einem planetengroßen Raumschiff unterwegs, um die Menschheit samt Erde zu vernichten. Und los geht es mit einer mythologisch notdürftig abgestützten Weltenretterhandlung, die nur den Flucht- und Kampforgien dient.

Als Megan-Fox-Nachfolgerin darf die britische Schauspielerin Laura Haddock sich als Oxford-Dozentin im engen Designer-Fummel am Kampfgeschehen beteiligen. Mit von der Partie ist auch Sir Anthony Hopkins – ein großer Schauspieler, der sich bekanntlich für nichts zu schade ist, wenn es gut bezahlt wird. Als englischer Adelspatron kommt ihm die schwierige Aufgabe zu, das zwischen Rittersaga und Science-Fiction baumelnde Geschehen durch lange Erklärungen nachvollziehbar zu machen. Das Sinnstiftungsvorhaben scheitert allerdings. Vergeblich versucht Bays Film, an gehaltvollere Blockbuster wie „X-Men“ oder „Avengers“ anzuknüpfen. Dafür fehlt dem Drehbuch der Grips und den Figuren Charme. Trotz cooler Sprüche und pathetischer Ansprachen wollen sich die hässlichen Roboter auch in dieser Folge nicht in tragfähige Charaktere transformieren. Schwach

In folgenden Kinos

Frankfurt: Cinestar, E-Kinos (D+OF). Sulzbach: Kinopolis (D+OF).
Limburg: Cineplex. Offenbach: Cinemaxx. Hanau: Kinopolis: D+OF). Mainz: Cinestar: D+OF

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