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Spektakuläre Aktion: Banksy-Kunstwerk zerstört sich nach Versteigerung selbst

Damit haben die Teilnehmer einer Versteigerung in London nicht gerechnet: Als eines von Banksys berühmtesten Bildern verkauft worden war, zerstörte es sich selbst. Für diesen Effekt sorgte der präparierte Rahmen.
Dieses Videostandbild, das auf dem Instagram Account des Künstlers Banksy veröffentlicht wurde, zeigt das Werk "Girl with Balloon" von Banksy, welches kurz nach seiner Versteigerung beim Auktionshaus Sotheby's geschreddert wird. Foto: dpa Dieses Videostandbild, das auf dem Instagram Account des Künstlers Banksy veröffentlicht wurde, zeigt das Werk "Girl with Balloon" von Banksy, welches kurz nach seiner Versteigerung beim Auktionshaus Sotheby's geschreddert wird.
London. 

Ein Bild des Street-Art-Künstlers Banksy hat sich kurz nach seiner Versteigerung in London selbst zerstört. Kaum war das Werk für umgerechnet knapp 1,2 Millionen Euro verkauft worden, lief es vor staunenden Betrachtern durch einen Schredder, der im unteren Teil des Rahmens verborgen war.

Das Bild "Girl with Ballon" des Street Art-Künstlers Banksy hat sich kurz nach seiner Versteigerung in London selbst zerstört. Bild-Zoom Foto: Banksy/Press Association Images/
Das Bild "Girl with Ballon" des Street Art-Künstlers Banksy hat sich kurz nach seiner Versteigerung in London selbst zerstört.

Übrig blieben nur Schnipsel. Entsprechende Berichte bestätigte das Auktionshaus Sotheby's auf seiner Webseite. Banksy, dessen wahre Identität unbekannt ist, teilte ein Foto dieser Szene per Foto-Plattform Instagram und versah es mit dem Kommentar „going, going, gone” - „zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten”. Zu sehen war auf dem Bild eines der berühmtesten Banksy-Motive, ein Mädchen, das den Arm nach einem davonfliegenden Luftballon in Herzform ausstreckt. Das Motiv erschien zuerst als Wandgemälde in London.

Das Auktionshaus bezeichnete den Vorfall als „unerwartet”. Mit der Aktion sei Geschichte geschrieben worden: „Es sieht so aus, als seien wir gerade gebanksyd worden”, sagte Alex Branczik, Leiter der Abteilung für zeitgenössische Kunst in Europa bei Sotheby's einer Mitteilung zufolge. Ob der Käufer sein Geld nun zurückerhält, war zunächst unklar. Eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bei dem Auktionshaus blieb zunächst unbeantwortet. (dpa)

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