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Barbara Schöne gab Mel Brooks einen Korb

Der Komiker Mel Brooks wollte mit ihr über einen Film reden, aber Barbara Schöne hatte Manschetten. Und so nahm sie einfach Reißaus. Dabei ist sie eigentlich eine Schauspielerin, die immer volles Risko geht.
Barbara Schöne hätte vielleicht mit Mel Brooks arbeiten können. Foto: Jens Kalaene Barbara Schöne hätte vielleicht mit Mel Brooks arbeiten können. Foto: Jens Kalaene
Berlin. 

Schauspielerin Barbara Schöne ärgert sich noch heute über eine verpasste Karriere-Chance: Den berühmten US-Komiker und Regisseur Mel Brooks ließ sie einst wortwörtlich sitzen.

„Der hat mich eingeladen und gefragt, ob ich nicht gerne bei ihm einen Film drehen würde”, erinnert sich die Schauspielerin („Mängelexemplar”) in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur anlässlich ihres 70. Geburtstags. „Ich bin getürmt.”

Brooks („Spaceballs”) und sie hatten sich 2001 bei einer Geburtstagsfeier getroffen. Problem: Die damals 53-Jährige konnte kaum Englisch. Sie kratzte einige Worte zusammen und erklärte dem Regisseur, sie könne nicht in der Sprache denken. „Er hatte dann noch ein Interview und ich sollte mit den Bodyguards schon mal an seinen Tisch. Da bin ich nach Hause”, sagt Schöne lachend. Sie habe Sorge gehabt, ihre schauspielerischen Ansprüche nicht erfüllen zu können - und am Tisch nicht mitreden zu können.

Dass sie sich damals nicht traute, wurmte die Berlinerin später sehr. Wenige Jahre später drehte sie den Streifen „Baltic Storm” über den Untergang einer Ostseefähre dann doch auf Englisch. „Da habe ich mich zusammengerissen und an Mel Brooks gedacht”, sagt Schöne. „Ich blöde Kuh, das mach' ich nie wieder. Ich muss rein ins kalte Wasser!”

(dpa)
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