E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 29°C

Berliner Buddy-Bären in Riga

Zum runden Geburtstag seiner Unabhängigkeit von Russland 1918 gratuliert Deutschland mit bunten Bären-Skulpturen. Die Bärenparade ist bis zum 22. August zu sehen.
Berliner Buddy-Bären auf dem Domplatz in Riga. Foto: Alexander Welscher Berliner Buddy-Bären auf dem Domplatz in Riga.
Riga. 

Tatzen hoch zum 100. Geburtstag: Die Berliner Buddy-Bären stehen nun erstmals auch in Lettland. Im historischen Zentrum der Hauptstadt Riga wurde am Donnerstag eine Ausstellung mit 149 lebensgroßen und bunt bemalten Bärenskulpturen eröffnet.

Mit der bis zum 22. August laufenden Bärenparade auf dem Domplatz gratuliert Deutschland dem baltischen Land zu seinem runden Staatsjubiläum. Lettland mit seinen rund zwei Millionen Einwohnern feiert am 18. November 2018 den 100. Jahrestag seiner Unabhängigkeit von Russland im Ersten Weltkrieg.

„Dies ist ein wunderbares Geschenk zu unserer Hundertjahrfeier”, sagte die lettische Kulturministerin Dace Melbarde. „Die Bären symbolisieren die Freundschaft zwischen Deutschland und Lettland.” Rigas Bürgermeister Nils Usakovs sprach vor Dutzenden Schaulustigen von einer „fantastischen Freude” über die dem Berliner Wappentier nachempfundenen Sympathieträger.

Die Bären sind Botschafter Berlins und Deutschlands und stehen für Toleranz und Völkerverständigung. Jeder der 50 Kilo schweren Bären stellt ein von den Vereinten Nationen repräsentiertes Land dar. Dazu kommen fünf Sonderbären und der von einer siebenjährigen Schülerin eigens für die Ausstellung gestaltete Riga-Bär.

Erstmals ausgestellt wurden die „United Buddy Bears” 2002 in Berlin. Seitdem sind sie durch 32 Städte auf fünf Kontinenten getourt und haben Millionen Besucher angelockt. Die Ausstellung dient dabei einem guten Zweck - in Lettland sollen damit Spenden für die Stiftung einer Kinderklinik gesammelt werden.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Kultur

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen