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Burgtheater-Chefin Bergmann kündigt Rückzug an

Das Wiener Burgtheater rangiert in einer eigenen Liga. Personalien an diesem Ort sind fast schon ein Politikum.
Karin Bergmann 2014 in Wien. Foto: Robert Jaeger Karin Bergmann 2014 in Wien. Foto: Robert Jaeger
Wien. 

Die Direktorin des Wiener Burgtheaters Karin Bergmann will sich nicht für eine zweite Amtszeit bewerben. Sie werde das renommierte Haus im Sommer 2019 verlassen, teilte die Deutsche am Mittwoch mit.

Sie habe das Ensemble und Kulturminister Thomas Drozda bereits über ihre Entscheidung informiert. „Ich halte es für richtig, dass dann eine jüngere Theaterleitung das Haus in die Zukunft führt.” Sie übergebe ein „künstlerisch gut aufgestelltes und finanziell saniertes Theater”, sagte Bergmann.

Bergmann, die 1953 in Recklinghausen geboren wurde, übernahm nach einem heftigen Finanzskandal im März 2014 zunächst interimistisch die Direktion. Ihr Vorgänger, Matthias Hartmann, wurde wegen einer angeblichen Mitschuld an der finanziellen Misere zuvor fristlos entlassen. Die Kultur-Managerin wurde im Herbst 2014 offiziell zur künstlerischen Leiterin ernannt. Sie verordnete der Bühne einen strengen Sparkurs.

Ende April will Bergmann die Spielpläne für ihre dritte Saison 2017/2018 präsentierten. „Jetzt freue ich mich auf die nächsten zwei Jahre, die aufregende Begegnungen mit maßgeblichen Regisseuren und neuen Texten bringen werden”, so Bergmann.

(dpa)
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