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„Captain Kirk“ hebt richtig ab

Von Schauspieler William Shatner, bekannt durch „Raumschiff Enterprise“, hat mit „Ponder The Mystery“ sein erstes Album eigener Songs veröffentlicht.
William Shatner ist ins Universum der Musik gewechselt.	Foto: dpa William Shatner ist ins Universum der Musik gewechselt. Foto: dpa

Captain, bleib bei Deinem Warp-Antrieb? Nicht doch. Zwar hatte der Kanadier William Shatner vom Jahrgang 1931 einst als „Karamasow“-Bruder den ersten nennenswerten Filmauftritt neben Yul Brynner und war von 1969 an scheinbar auf ewig ans „Raumschiff Enterprise“ gefesselt wie Prometheus an den Felsen. Filmisch und auch sonst bewies er seine Talente aber schon früh noch auf anderen Feldern. Auch musikalisch. Dass sein „Beatles“-Cover „Lucy In The Sky With Diamonds“ vom ersten Album („The Transformed Man“, 1968) zum schlechtesten „Beatles“-Cover aller Zeiten gewählt wurde – was soll’s. Künstlerpech. Einsicht in die eigenen Grenzen bewies der Schauspieler von jeher, da er sich strikt an Sprechgesang hielt und im Album von 2011 lauter Weltraum-Nummern einspielte, das heißt sein Image nutzte. „Ponder The Mystery“ strömt jetzt eine Weisheit aus, die man als vulkanisch im Sinne der faszinierenden (!) Schlauheiten von „Enterprise“-Cheforakel Mister Spock bezeichnen darf. Allerdings nur seitens der Vulkanier-Esoterik und nicht der zipfelohrigen Logik.

Gereimte Texte

„Ponder The Mystery“ plätschert ziemlich genießbar als Massen-Rockpop oder leicht Fusion-mäßig dahin. Das eröffnet Kirk, Verzeihung: Shatner, den nötigen Freiraum, um außer autobiografischen, oft gereimten Versen auch Weisheiten abzusondern, die man grob dem New Age zuordnen würde. Was doch wieder logisch erscheint, denn wer verstünde mehr von Astralreisen als Shatner/Kirk?

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