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Daniel Kehlmann fühlt sich von Fernseh-Serien beeinflusst

Auf der Frankfurter Buchmesse stellt Daniel Kehlmann seinen neuen Roman „Tyll” vor. Dabei verriet er auch, welche Fernsehserien ihn geprägt haben.
Daniel Kehlmann auf der Buchmesse in Frankfurt. Foto: Arne Dedert Daniel Kehlmann auf der Buchmesse in Frankfurt.
Frankfurt/Main. 

Der deutsche Schriftsteller Daniel Kehlmann („Tyll”) fühlt sich beim Schreiben stark von TV-Serien beeinflusst. Serien seien faszinierende Experimente des Erzählens, verriet der 42-Jährige am Freitag auf der Frankfurter Buchmesse.

Unter ihnen gebe es hochinteressante Werke. „Wobei ich gleich dazu sagen muss: Alle sind immer so begeistert und sagen, wir leben im Goldenen Zeitalter des Fernsehens - ich glaube, wir leben schon wieder im Silbernen. Das Goldene Zeitalter ist schon wieder vorbei”, schränkte er ein.

Die drei ganz großen kulturprägenden Serien seiner Generation - „Die Sopranos”, „Six Feet Under” und „The Wire” - seien jedoch schon „eine ganze Weile her, altmodisch und vor allem nicht wirklich übertroffen”.

Bei der weltgrößten Bücherschau stellte Kehlmann seinen Roman „Tyll” vor. Das Werk spielt im Dreißigjährigen Krieg. Auf den letzten Seiten schlägt Kehlmann einen stark filmischen Tonfall ein.

Daniel Kehlmann: Tyll, Rowohlt Verlag, Reinbek, 480 Seiten, 22,95 Euro, ISBN 978-3-498-03567-9

(dpa)
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