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Buchverfilmung „Pettersson und Findus“: Der Kater wird groß

Von In Ali Samadi Ahadis Kinderfilm „Pettersson und Findus – Findus zieht um“ beginnt der Kater Findus, sich in einem Holzhäuschen sein eigenes Leben einzurichten.
Petterson (Stefan Kurt) mit Kater Findus. Foto: - (Wild Bunch Germany) Petterson (Stefan Kurt) mit Kater Findus.

Kater Findus (Stimme Roxana Samadi) wird groß – er merkt es daran, dass er nicht mehr ins eigene Bett passt. Sein lieber Freund Pettersson (Stefan Kurt) baut ihm schnell ein neues. Es hat so tolle Sprungfedern, dass Findus viel lieber darauf hüpft, als in ihm zu schlafen. Petterson geht das ständige Gehopse bald auf die Nerven. Aus seinem ehemaligen Plumpsklo zimmert er im Handumdrehen ein Häuschen für Findus, in dem der so viel hüpfen kann, wie er will. Bald gefällt es ihm dort aber so gut, dass er allein darin wohnen will. Ja, Findus wird langsam „groß“.

Die Hühner auf dem Hof freuen sich, weil sie jetzt mehr Zeit mit dem Kater verbringen können. Aber Pettersson ist betrübt, dass Findus beginnt, sein eigenes Leben zu führen. Für die stets gutgelaunte Nachbarin Beda Andersson (Marianne Sägebrecht), die für ihn schwärmt und sein Herz mit selbstgemachten Pfannkuchen erobern will, hat er noch immer keinen Blick.

Mit „Pettersson und Findus – Findus zieht um“ hat Ali Samadi Ahadi zum dritten Mal eine Geschichte um den bärtigen alten Mann und seinen abenteuerlustigen Kater verfilmt. Geschrieben hat die Filmbücher, wie schon die Bücher für die Vorgängerfilme, Thomas Springer. Das aktuelle Werk ist das bislang reizvollste. Die liebevolle, bilderbuchhafte Ausstattung von Petterssons Haus, die im Zusammenwirken mit den computeranimierten Landschaften, die es umgibt, sorgt für größere Aufmerksamkeit. Allzu spannend ist die Handlung nämlich nicht.

Hier und dort mit leicht verständlichem Humor und Slapstick angereichert, mag sie deshalb eher einem sehr jungen Publikum gefallen. Älteren Kindern, zwischen 8 und 10 Jahren, können die klugen Gedanken um das Großwerden einiges darüber erklären, was sie erwartet. Besonders bei denen, die in der Stadt aufwachsen, dürfte „Pettersson und Findus – Findus zieht um“ das Interesse wecken, zu schauen, wie es auf dem Land wirklich aussieht. Hierzu regen die idyllisch-verspielten Bilder des Films immer wieder an. Sehenswert

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Frankfurt: Cinestar, Metropolis, E-Kinos. Offenbach: Cinemaxx; Mainz: cinestar; Hanau: Kinopolis; Sulzbach: Kinopolis; Limburg: Cineplex

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