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Filmfestival: Deutsche Filme im Sundance-Wettbewerb

Jedes Jahr im Januar trifft sich beim Sundance-Festival die Independent-Szene. In der Doku-Sparte haben zwei deutsche Produktionen Gewinnchancen.
Talal Derki geht mit seiner Doku „Of Fathers and Sons” ins Rennen. Foto: George Frey Talal Derki geht mit seiner Doku „Of Fathers and Sons” ins Rennen.
Park City. 

Deutschland ist im kommenden Jahr mit mehreren Produktionen im Wettbewerbsprogramm des Sundance Festivals vertreten. 

Die Veranstalter des größten US-Filmfests für unabhängige Produktionen gaben die Auswahl für das Festival im Januar im US-Staat Utah am Mittwoch (Ortszeit) bekannt. 56 Filme treten in vier Wettbewerbs-Kategorien gegeneinander an. Bei dem elftägigen Festival werden insgesamt 110 Spielfilme aus 29 Ländern gezeigt.

In der Wettbewerbssparte „World Cinema”-Dokumentarfilm tritt die deutsch-brasilianische Koproduktion „The Cleaners” an. Darin schildern die deutschen Regisseure Moritz Riesewieck und Hans Block die schwierige, oft versteckte Arbeit von Menschen, die umstrittene Inhalte wie Pornografie und Gewalt aus digitalen Netzwerken entfernen. 

Auch die deutsch-syrisch-libanesische Doku „Of Fathers and Sons” konkurriert in dieser Sparte. Der in Syrien geborene und in Berlin lebende Regisseur Talal Derki folgt darin dem Leben einer Familie eines islamistischen Kämpfers während des syrischen Bürgerkriegs. 2014 hatte seine Dokumentation „Return to Homs” einen Sundance-Preis gewonnen.

Das in den 1980er Jahren von Robert Redford gegründete Filmfest läuft vom 18. bis 28. Januar in dem Wintersportort Park City. Es ist das größte Festival für unabhängige, außerhalb Hollywoods produzierte Filme.

(dpa)

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