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Konzert im Frankfurter Dom: Die erste der vier Kerzen leuchtet schon

Von Der Trompeter Manfred Bockschweiger gestaltete gemeinsam mit dem Organisten Andreas Boltz ein adventliches Konzert im Frankfurter Dom.
<span></span> Foto: Monika Skolimowska (dpa)

„Macht hoch die Tür“, „Nun komm, der Heiden Heiland“ oder „Wachet auf, ruft uns die Stimme“: Man möchte die Wochen vor dem Weihnachtsfest nicht ohne diese Melodien erleben. Denn noch ist es ja ein gutes Stück hin zur Geburt Jesu, auch wenn allerorten in Kaufhäusern und auf Weihnachtsmärkten bereits die „Stille Nacht“ beschworen wird. Domkapellmeister Andreas Boltz und der aus dem Bayerischen stammende Trompeter Manfred Bockschweiger stellten im Dom ein reizvolles vorweihnachtliches Programm zusammen, das mit einer Bearbeitung von Max Regers Choralvorspiel „Macht hoch die Tür“ für Orgel und Trompete begann. Der Blechbläserklang schmiegte sich an den der sorgfältig registrierten Domorgel. Es zeigte sich, dass auch dieses große, klanggewaltige Instrument zu Dialog mit Blasinstrumenten fähig ist.

Von Hermann Schroeder stammten die reizvollen Versetten über „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, und mit Bachs Choralvorspiel „In dulci jubilo“ ging es mitten in die Weihnachtszeit. Es ist eines der schönsten Weihnachtslieder überhaupt und wurde deshalb von Komponisten aller Epochen reichlich bearbeitet. Giuseppe Tartinis Trompetenkonzert brachte Eleganz und barockes Rankenwerk in den Dom, und auch Telemanns Choralvorspiel über „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ wurde von den beiden Künstlern ausdrucksstark vorgetragen. Wer auf „Stille Nacht“ wartete, wurde indes nicht enttäuscht. Max Regers „Weihnachten“ (op. 145,3) für Orgel solo enthält neben dem berühmten Adventschoral „Es kommt ein Schiff geladen“ auch Grubers Zeilen, und Naji Hakims launiges „Rondo for Christmas“ griff ebenfalls das wohl berühmteste Weihnachtslied auf. Bockschweiger und Boltz verabschiedeten sich damit standesgemäß vom erfreuten Publikum.

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