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Erfinder des „Fußball-Balletts” gestorben

Er machte Fußballer zu Tänzern: Mit seinem witzigen „Fußball-Ballet” brachte Manfred Sellge Heiterkeit in den Sport. Jetzt ist der Sportredakteur mit 76 Jahren gestorben.
Manfred Sellge, Erfinder des „Fußball-Balletts”, ist tot. Foto: WDR Manfred Sellge, Erfinder des „Fußball-Balletts”, ist tot. Foto: WDR
Friedberg. 

Der Erfinder des beliebten „Fußball-Balletts” von 1974, der langjährige WDR-Sportredakteur Manfred Sellge, ist tot.

Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Journalist starb bereits am 2. April an seinem Wohnort Friedberg bei Augsburg, wie seine Ehefrau Annett am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Sellge, der bis 2001 beim WDR als Moderator, Reporter, Regisseur und Filmemacher gearbeitet hatte, wurde 76 Jahre alt.

Einem breiten Fernsehpublikum wurde Sellge bekannt, als er bei der Fußball-WM 1974 auf die Idee kam, einzelne Spielszenen zu ballettartigen Filmsequenzen zusammenzuschneiden. Den Anstoß dazu habe ein umstrittenes Foul-Spiel gegeben. Als Sellge anhand des immer wieder vor- und zurückgespulten Filmmaterials feststellte, dass die Fußballer-Bewegungen geradezu tänzerisch anmuteten, sei die Idee zu dem Video entstanden, erinnert sich ein guter Freund Sellges.

Der Sportredakteur, der 33 Jahre für den WDR gearbeitet hatte, erhielt für die Videos mit den tänzelnden Fußballern 1975 einen Bambi. Im selben Jahr wurde er dafür auch bei den Sportfilmtagen in Oberhausen ausgezeichnet.

(dpa)
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