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Fantasy-Drama „Der dunkle Turm” startet schwach

Der August ist für die Filmindustrie ein kniffliger Monat, weil das gute Wetter die Menschen eher nach draußen treibt als in dunkle Kinos. Das bekommen auch die Macher von „Der dunkle Turm” zu spüren: Trotz der guten Platzierung sind die Einnahmen des Dramas eher mau.
Revolvermann Roland Deschain (Idris Elba) hat im Kampf gegen den „Mann in Schwarz” alle Hände voll zu tun. Foto: 2017 Sony Pictures Releasing GmbH Revolvermann Roland Deschain (Idris Elba) hat im Kampf gegen den „Mann in Schwarz” alle Hände voll zu tun.
New York. 

Das Fantasy-Drama „Der dunkle Turm” nach der Romanreihe von Stephen King hat in Nordamerika einen eher enttäuschenden Start hingelegt.

In den USA und Kanada landete der Film mit Idris Elba und Matthew McConaughey auf dem ersten Platz der Kinocharts, spielte der Branchen-Website „Box Office Mojo” zufolge aber nur 19,5 Millionen Dollar (16,6 Mio Euro) ein. Dem „Hollywood Reporter” zufolge war das der schwächste Start eines erstplatzierten Films seit Jahresbeginn, was vor allem den sommerlichen Temperaturen geschuldet sein dürfte.

„Der dunkle Turm” dreht sich um einen Jungen (Tom Taylor), der eine andere Dimension entdeckt. Dort begegnet er einem Revolvermann (Idris Elba), der die Welt vor Feinden bewahren muss, darunter auch vor dem Mann in Schwarz (McConaughey). In Deutschland startet „Der dunkle Turm” kommenden Donnerstag. Dem Magazin „Variety” zufolge hatte der Film das Studio Sony etwa 66 Millionen Dollar (56 Mio Euro) gekostet. „Es war ein ehrgeiziges Unterfangen, aber es wurde zum richtigen Preis gemacht”, sagte der für Sonys US-Vertrieb zuständige Adrian Smith.

Christopher Nolans Weltkriegsdrama „Dunkirk” - Spitzenreiter der Vorwoche -, der Animationsfilm „The Emoji Movie” und die schlüpfrige Komödie „Girls Trip” verschlechterten sich jeweils um einen Platz. Der neu eingestiegene Thriller „Kidnap”, in dem Halle Berry als Mutter ihren entführten Sohn retten muss, holte Platz fünf und spielte 10,2 Millionen Dollar (8,7 Mio Euro) ein. „Atomic Blonde” sackte weiter ab auf den siebten Platz.

Das neu gestartete Drama „Detroit” von Oscar-Preisträgerin Kathryn Bigelow schnitt schlechter ab als erwartet. Ihr Film über Rassenunruhen zwischen Polizei und der afroamerikanischen Bevölkerung in der einstigen Auto-Metropole im Jahr 1967 schaffte mit Einnahmen von 7,3 Millionen Dollar (6,2 Mio Euro) nur den achten Platz. 

Die erst 31 Jahre alte Produzentin Megan Ellison hatte Millionen investiert, um ihr Unternehmen Annapurna Pictures mit diesem ersten Werk in ein vollwertiges Hollywood-Studio zu verwandeln. Trotz guter Kritiken stieß der 40 Millionen Dollar (34 Mio Euro) teure Film bei Kinogängern aber nur auf geringes Interesse.

(dpa)
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