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Filmfest Hamburg beginnt mit „Lucky”

Mit einem Eigenbrötler aus der Wüste Arizonas startet die Kino-Rundreise um die Welt, mit dem smarten Kurator eines Museums in Stockholm endet sie: 59 Länder sind auf dem Hamburger Filmfest vertreten - und feiern mit ihm Jubiläum.
In dem Eröffnungsfilm „Lucky” spielt der kürzlich verstorbene Harry Dean Stanton die Hauptrolle. Foto: Michael Nelson In dem Eröffnungsfilm „Lucky” spielt der kürzlich verstorbene Harry Dean Stanton die Hauptrolle.
Hamburg. 

Mit der Deutschlandpremiere von „Lucky” startet das Filmfest Hamburg am Donnerstagabend in seine Jubiläumsausgabe. Zum 25. Mal lädt das Festival zur cineastischen Rundreise: 130 Produktionen aus 59 Ländern stehen bis zum 14. Oktober auf dem Programm.

Gewinnerfilme internationaler Festivals wie Ruben Östlunds schwedische Gesellschaftssatire „The Square”, die in Cannes die Goldene Palme holte, werden ebenso gezeigt wie Beiträge aus Ländern, die selten auf Festivals vertreten sind.

Auch viele Newcomer mischen mit: Insgesamt 32 Debütfilme und 18 zweite Regiearbeiten haben die Veranstalter ausgewählt. Mit „Lucky” gibt auch Schauspieler US-Schauspieler John Carroll Lynch sein Regiedebüt. In der Geschichte über einen 90-jährigen Eigenbrötler in der Wüste Arizonas übernahm der vor kurzem im Alter von 91 Jahren gestorbene Harry Dean Stanton die Hauptrolle. Am Tag nach der Eröffnung geht auch das Kinder- und Jugendfilmfest Michel mit der nunmehr 15. Ausgabe an den Start.

Insgesamt zehn Auszeichnungen werden verliehen. Der Preisträger der wichtigsten Trophäe steht schon fest: Regisseur Wim Wenders erhält den Douglas-Sirk-Preis und stellt sein Werk „Submergence” vor.

(dpa)
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