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Frankfurter Buchmesse hat begonnen

Die Buchmesse beginnt. 7000 Aussteller sind in Frankfurt dabei, 4000 Veranstaltungen geplant. Zur Eröffnung kamen zwei Könige - als Repräsentanten der Ehrengastländer Flandern und Niederlande.
Der niederländische König Willem-Alexander (l) und der belgische König Philippe auf der Buchmesse in Frankfurt. Foto: Frank Rumpenhorst Bilder > Der niederländische König Willem-Alexander (l) und der belgische König Philippe auf der Buchmesse in Frankfurt. Foto: Frank Rumpenhorst
Frankfurt/Main. 

Die 68. Frankfurter Buchmesse hat am (heutigen) Mittwoch (9.00 Uhr) ihre Tore geöffnet. Mehr als 7000 Aussteller aus rund 100 Ländern sind auf dem weltweit größten Branchentreffen präsent.

An den ersten drei Tagen ist die Buchmesse Fachbesuchern vorbehalten. Am Wochenende hat dann auch das allgemeine Lesepublikum Zutritt. Insgesamt rechnen die Organisatoren mit rund 300 000 Besuchern.

Rund um die Messe gibt es rund 4000 Veranstaltungen mit etwa 600 Autoren. Ehrengast ist in diesem Jahr der gemeinsame Sprachraum Niederlande und Flandern. Der Gastlandauftritt steht unter dem Motto „Dies ist, was wir teilen”. Thematische Schwerpunkte der Buchmesse sind der Kampf um Meinungsfreiheit und die digitale Vermarktung von Kunst.

Der Branchentreff war am Dienstagabend eröffnet worden. An dem Festakt nahmen auch die Könige Philippe von Belgien und Willem-Alexander der Niederlande teil. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) warnte vor wachsendem Nationalismus. „Es gilt, unser europäisches Gesellschaftsmodell gegen die Feinde der Freiheit zu verteidigen”, sagte Schulz und forderte einen „Aufstand der Anständigen” gegen den wachsenden Populismus in Europa.

Der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Heinrich Riethmüller, sagte zur Eröffnung: „Die Freiheit des Wortes wird in vielen Teilen der Welt angegriffen.” Unbequeme Autoren und Journalisten würden unter Druck gesetzt oder mundtot gemacht. Autoren, Verleger und Buchhändler ermöglichten hingegen Verständigung und Dialog. „Nie waren Buchmenschen und Kulturschaffende wichtiger als heute”, sagte Riethmüller.

(dpa)
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