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Grütters befürwortet Doppelspitze für Berlinale

Im Sommer soll die Entscheidung fallen: Wer leitet in Zukunft die Berlinale?
Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, 2018 auf der Berlinale. Foto: Jens Kalaene Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, 2018 auf der Berlinale.
Berlin. 

Kulturstaatsministerin Monika Grütters wünscht sich einem Zeitungsbericht zufolge als Nachfolge Dieter Kosslicks ein Zweierteam als Leitung der Berlinale. „Ich persönlich befürworte eine Doppelspitze, angelehnt an das Vorbild anderer großer Festivals”, sagte die CDU-Politikerin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

Man habe mit vielen, auch internationalen Bewerbern gesprochen, mit Produzenten, Regisseuren, Schauspielern und Festivalkennern. Sie sei zuversichtlich, im Sommer ein Ergebnis vorstellen zu können.

Schon zuvor war eine Doppelspitze im Gespräch, bei der nach dem Vorbild von Cannes die künstlerische und die geschäftsführende Verantwortung geteilt wird. Kosslicks Vertrag läuft im Mai 2019 aus, er leitet das Festival seit 2001. An seiner Filmauswahl für den offiziellen Wettbewerb um den Goldenen und die Silbernen Bären hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder Kritik gegeben. Für eine Neubesetzung ist die Kulturstaatsministerin zuständig.

Rund 80 namhafte Filmemacher hatten im November 2017 in einem offenen Brief gefordert, den Wechsel für eine programmatische Erneuerung und Entschlackung des Festivals zu nutzen. Das löste heftigen Wirbel aus. Die Regisseure hatten in ihrer Erklärung ein transparentes Verfahren zur Neubesetzung der Berlinale-Leitung gefordert. Die Berlinale zählt zu den weltweit wichtigsten Filmfestivals neben Cannes und Venedig.

(dpa)
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