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Guns N' Roses plötzlich vorne in den Charts

Mit ihrem Debütalbum „Appetite For Destruction” haben Guns N' Roses eine Top-Platzierung eingefahren. Dabei ist es bereit vor 31 Jahren erschienen, aber eine Sonderedition hat jetzt massenhaft die Fans mobilisiert.
Axl Rose (l) und Slash schnuppern Chart-Luft. Foto: Kc Alfred/ZUMA Axl Rose (l) und Slash schnuppern Chart-Luft.
Baden-Baden. 

Überraschung in den deutschen Album-Charts: Die Rocklegenden von Guns N' Roses sind wieder da.

Die Platte „Appetite For Destruction”, die zuletzt 1992 platziert war, ist dank einer remasterten Sonderedition in die Top 100 zurückgekehrt - und zwar auf Platz zwei und damit so hoch wie nie zuvor, wie GfK Entertainment in Baden-Baden mitteilte.

Platz eins gehört aber dem Hip-Hopper Juri mit seinem neuen Album „Bratans aus Favelas”. Der Musiker hat russisch-afghanische Wurzeln und wohnt in Kassel. Ebenfalls neu, auf Rang drei, ist die Jazzlegende John Coltrane (1926-1967) mit „Both Directions At Once: The Lost Album” zu finden. Das neue Album der englischen Band Florence + The Machine - „High As Hope” - rangiert neu auf der Fünf.

Im Single-Ranking gibt es ebenfalls Neues an der Spitze: Die britische Elektropopband Clean Bandit Feat. Demi Lovato erobert mit dem Song „Solo” den ersten Platz (Vorwoche noch Rang drei). Namika und Black M („Je ne parle pas français”) fiel dafür vom ersten auf den zweiten Platz. Höchster Neueinsteiger ist der aus Essen stammende Deutsch-Rapper Veysel mit dem Latino-Song „Habibo”, der auf Sommerhit-Potenzial zu spekulieren scheint.

Eine Besonderheit diese Woche: Zwölf Songs in den Single-Charts stammen von Drake, beispielsweise „Don't Matter To Me” (Feat. Michael Jackson auf Rang 16) und „Nonstop” (Platz 28). Zusammen mit dem deutschen Rapper Capital Bra, der mit neun Liedern platziert ist, stellt er also mehr als ein Fünftel aller Positionen in den Top 100.

(dpa)
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