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Hamburger Elbphilharmonie soll sicherer werden

Design statt Sicherheit: Seit ihrer Eröffnung gibt es immer wieder Kritik an den Treppenstufen der Elbphilharmonie. Jetzt soll sie mit zahlreichen Nachbesserungen „stolperfrei” gemacht werden.
Die Treppen im Foyer um den Großen Saal in der Elbphilharmonie. Foto: Christian Charisius Die Treppen im Foyer um den Großen Saal in der Elbphilharmonie. Foto: Christian Charisius
Hamburg. 

Nach zahlreichen Stürzen und Beschwerden von Besuchern reagiert die Hamburger Kulturbehörde und wird die Sicherheit in der Elbphilharmonie erhöhen.

Wie das „Hamburger Abendblatt” berichtete, soll an Hamburgs neuestem Kulturwahrzeichen in Absprache mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) in der spielfreien Zeit vom 13. Juli bis zum 5. August nachgebessert werden. Insbesondere die Sicherheit der Treppen stehe dabei im Vordergrund.

Die genauen Kosten sind zwar noch nicht geklärt, können aber voraussichtlich aus dem vorhandenen Baubudget getragen werden, wie die Pressestelle der Behörde für Kultur und Medien mitteilte. Die Zeitung schrieb von etwa 300 000 Euro.

Fehlende Markierungen am Boden hatten in der Vergangenheit häufiger dazu geführt, dass Besucher auf den Treppen im Saal sowie im Foyer stolperten oder sogar stürzten. „Die meisten Stürze ereignen sich im Großen Saal”, erklärte Jochen Margedant, der behördeninterne Projektleiter. Diese vom BSVH als „gefährliche Stolperfallen” bezeichneten Treppen sollen nun eine 15 Millimeter breite Gummileiste erhalten, die am Rand in die Stufen eingefräst wird. Am Beginn der Treppenabsätze sollen außerdem zwei breitere Gummileisten hintereinander angebracht werden.

Rund drei Kilometer Markierungen müssen verlegt werden. Zusätzlich erhalten alle Glastüren und Scheiben Punktemarkierungen zur Verbesserung der Sichtbarkeit. Auch im Saal sollen entsprechende Änderungen zur besseren Sichtbarkeit der Stufen vorgenommen werden.

(dpa)
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