E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 26°C

Hermann Kesten-Preis geht an Gioconda Belli

Die nicaraguanische Dichterin Gioconda Belli. Foto: Cezaro De Luca/EFE/Archiv Die nicaraguanische Dichterin Gioconda Belli.
Darmstadt. 

Der mit 10 000 Euro dotierte Hermann Kesten-Preis des deutschen PEN-Zentrums 2018 geht an die nicaraguanische Autorin Gioconda Belli. Den mit 3000 Euro verbundenen Kesten-Förderpreis erhält die ungarische investigative Onlinezeitschrift „Direkt36”. Das teilte die Schriftstellervereinigung am Dienstag in Darmstadt mit.

Die 69 Jahre alte Belli („Bewohnte Frau”/„Die Verteidigung des Glücks”) sei „eine mächtige Stimme für die Freiheit des Wortes” und eine der bedeutendsten lateinamerikanischen Schriftstellerinnen, heißt es in der Begründung. Die Lyrikerin und Schriftstellerin setze sich seit Jahrzehnten für die Rechte der Frauen und für soziale Gerechtigkeit ein. „Als ehemalige Wegbegleiterin des Sandinismus im Kampf gegen die Somoza-Diktatur wendet sich Gioconda Belli seit Jahren gegen die inzwischen selbst mit diktatorischen Mitteln agierende Regierung von Daniel Ortega”, heißt es in der Mitteilung der Schriftstellervereinigung.

Der Kesten-Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für verfolgte und inhaftierte Schriftsteller und Journalisten einsetzen. Zu den Preisträgern gehören unter anderem Günter Grass, Anna Politkowskaja und Liu Xiaobo.

Das Preisgeld übernimmt das hessische Kunstministerium. Die Auszeichnungen werden am 15. November in Darmstadt verliehen. Laudatoren sind der Schriftsteller und Verleger Hermann Schulz und die Journalistin Cathrin Kahlweit.

(dpa)

Zur Startseite Mehr aus Kultur

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen