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„Singer Pur“ faszinierten beim Rheingau-Musik-Festival: Herrlich verschmelzen die Stimmen

Das A-cappella-Sextett „Singer Pur“ stellte für das Rheingau-Musik-Festival eigens ein Chagall-Programm für die Kirche St. Stephan in Mainz zusammen.
Höchste A-cappella-Kunst boten „Singer Pur“ in der Mainzer Stephanskirche mit ihren Chagall-Fenstern. Foto: Ansgar@Klostermann.net Höchste A-cappella-Kunst boten „Singer Pur“ in der Mainzer Stephanskirche mit ihren Chagall-Fenstern.
Mainz. 

Das Rheingau-Musik-Festival machte sich wieder seinen Brückenkopf in Mainz nutzbar und lud in die wunderbare St. Stephanskirche. Die tagsüber mit blauem Licht durchflutete Kirche besitzt im Altarraum sechs Fenster, auf denen Marc Chagall biblische Szenen darstellte. Das einmalige Programm, dass das Vokal-Sextett „Singer Pur“ zusammenstellte, nimmt Bezug auf diese Chagall-Fenster.

„Singer Pur“ wurde vor 25 Jahren in Regensburg aus der Taufe gehoben. Wie etwa „The King’s Singers“ ist auch „Singer Pur“ im klassischen Repertoire genauso sattelfest und hochprofessionell wie im Schnittmengenbereich aus Pop, Jazz und weiteren Genres. Die völlig unverbrauchten Stimmen schmelzen zu einem herrlichen Gesamtklang zusammen. Selbst stehende, längere Akkorde erfahren eine detaillierte Gestaltung und Wandlung.

Das Renaissance-Repertoire (Willaert, Arcadelt, Galli, Schütz) gestalteten die Mitglieder von „Singer pur“ mit Klarheit, Ausgewogenheit und Strahlkraft, wobei die Musik nicht zu einer sterilen Abfolge von Tönen, sondern auch angemessen ausgedeutet wurde. Im jazzigen Bereich (Nils Lindberg, Sting) wurden die Stimmen dann entsprechend hauchiger.

Klassisch-zeitgenössisches begeisterte gleichermaßen mit Werken von Traiger, Rihm und dem orthodox-meditativen Arvo Pärt. Auch die Romantik kam nicht zu kurz mit Reger, Rheinberger, Strauss und Schubert. Die Akustik war super, sofern die Bänke nicht zu sehr knarzten, und Dank auch an die Lichttechnik für die ansprechende Illumination.

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