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Holzskulpturen auf der Jungfrau

Seit 2001 gehört das Gebiet Jungfrau-Aletsch zum Unesco-Weltnaturerbe. Mit einer Kunstaktion soll die Bewahrung des Naturschatzes angemahnt werden.
Holzskulpturen auf dem Gipfel des Jungfrau-Jochs in den Schweizer Alpen. Foto: WorldNatureForum Holzskulpturen auf dem Gipfel des Jungfrau-Jochs in den Schweizer Alpen. Foto: WorldNatureForum
Genf. 

Den dritthöchsten Berg der Schweiz, die Jungfrau, ziert ein ungewöhnliches Kunstprojekt: Sechs Holzskulpturen ragen am höchsten Punkt auf 4158 Metern in den Himmel.

Sie sollen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Welterbe mahnen. Die Region Swiss Alps Jungfrau-Aletsch ist von der UN-Kulturorganisation Unesco als Welterbe anerkannt.

Erfahrene Bergführer mussten mit den je etwa zehn Kilogramm schweren Skulpturen im Rucksack aufsteigen. Die Skulpturen sollen nach sechs Wochen in das World Nature Forum umgesiedelt werden, ein Begegnungszentrum und Ausgangspunkt für die Region.

„Wir wollen auf die globale Bedeutung der Welterbestätten hinweisen und den Menschen in Erinnerung rufen, was für einen Schatz wir mit diesen Stätten haben”, sagte der Künstler Dominic Müller.

(dpa)
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