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Hunderttausende sahen Luther-Ausstellung auf der Wartburg

„Luther und die Deutschen” sei die erfolgreichste Ausstellung gewesen, die es je auf der Wartburg gegeben habe, zog der Burghauptmann am Sonntag Bilanz. An den Tagen um den 31. Oktober sei die Burg regelrecht von Besuchern gestürmt worden.
Werbung für eine Ausstellung „Luther und die Deutschen”. Foto: Frank Rumpenhorst Werbung für eine Ausstellung „Luther und die Deutschen”.
Eisenach. 

Etwa 310 000 Besucher haben im Reformationsjahr die Sonderausstellung „Luther und die Deutschen” auf der Wartburg bei Eisenach gesehen. Jeder Vierte sei aus dem Ausland gekommen, informierte der Burghauptmann Günter Schuchardt am Sonntag zum Abschluss der seit Anfang Mai laufenden Schau.

„Es war die erfolgreichste Ausstellung, die wir je auf der Wartburg hatten.” An den Tagen um das 500. Reformationsjubiläum am 31. Oktober war die Burg regelrecht von Besuchern gestürmt worden. Der Reformator Martin Luther hatte auf der Wartburg 1521/22 das Neue Testament ins Deutsche übersetzt.

Die Ausstellung auf der Wartburg gehörte mit denen in Wittenberg („Luther! 95 Schätze - 95 Menschen”) und Berlin („Der Luther-Effekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt”), die ebenfalls am Sonntag endeten, zu den drei sogenannten Nationalen Sonderausstellungen zum Reformationsjubiläum.

Nach Angaben des Burghauptmanns wird in den kommenden Monaten an einer neuen Dauerausstellung zur Wartburg gearbeitet, die bis Ostern 2018 entstehen soll. Anlass sei das 950-jährige Bestehen der Burg in diesem Jahr, das hinter dem Reformationsjubiläum zurückgetreten sei. Die Wartburg gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.

(dpa)
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