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John le Carré sieht Anzeichen von Faschismus in USA

Der britische Autor übt harsche Kritik an US-Präsident Trump. Er sagt: „Etwas wirklich sehr Schlechtes passiert, und meiner Ansicht nach müssen wir da aufpassen.”
Der britische Schriftsteller John le Carré macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. Foto: Martin Schutt Der britische Schriftsteller John le Carré macht aus seinem Herzen keine Mördergrube.
London. 

Der britische Bestsellerautor John le Carré (85) hat die Politik von US-Präsident Donald Trump mit Vorboten des Faschismus verglichen.

Es gebe „giftige” Parallelen zum Aufkommen des Faschismus in den 1930er Jahren etwa in Deutschland und Spanien, sagte der Schriftsteller bei einem seiner seltenen Auftritte in London.

„Etwas wirklich sehr Schlechtes passiert, und meiner Ansicht nach müssen wir da aufpassen.” Beunruhigend seien auch die aktuellen Entwicklungen in Polen, Ungarn und die Gewaltwelle in Myanmar.

Le Carré schaffte den großen Durchbruch als Schriftsteller mit dem Spionagethriller „Der Spion, der aus der Kälte kam”. Der Roman basierte teilweise auf Erfahrungen, die le Carré als Mitarbeiter des britischen Auslandsgeheimdiensts in Deutschland gesammelt hat.

(dpa)
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