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Actionfilm: John Wick: Kapitel 2: Killer mit Hund sucht neue Wege der Rache

Von In dem Actionfilm „John Wick: Kapitel 2“ ist Keanu Reeves wieder als Berufsmörder tätig und erhält einen Auftrag, den er zu gerne ablehnen würde.
Auftragskiller John Wick (Keanu Reeves) hat einen Begleiter. Foto: (Concorde) Auftragskiller John Wick (Keanu Reeves) hat einen Begleiter.

John Wick, der eiskalte Racheengel, ist zurück – und mit ihm sein Darsteller Keanu Reeves. Seit der „Matrix“-Reihe hat Reeves ein Filmformat gesucht, das seine Markenzeichen voll zur Geltung bringt: einsilbige Verkniffenheit, gepaart mit raubtierhafter Körpersprache. Der Typus des schwarzgekleideten Killers ist ihm auf den durchtrainierten Leib geschneidert. Im ersten Teil aus dem Jahre 2014 legte sich Wick mit der Mafia an, nachdem sein geliebter Hund erschossen worden war. Nun träumt der Auftragsmörder vom Ruhestand, als ein alter Weggefährte an der Tür seines Luxushauses klingelt. Santino (Riccardo Scamarcio) drückt Wick eine blutige Münze in die Hand – Zeichen eines Versprechens, das Wick nun einlösen soll. Er weigert sich zunächst, aber sein Freund Winston (Ian McShane) rät ihm, nicht gegen den Moralkodex der Gangster zu verstoßen. Also reist Wick nach Rom, wo er Santinos Schwester ins Jenseits befördern soll, die sich mit einem Unterweltkartell eingelassen hat. Schneller als er seine Waffe nachgeladen hat, ist ein Kopfgeld auf Wick ausgesetzt, und eine Horde gedungener Mörder klebt an seinen Fersen.

„John Wick: Kapitel 2“ ist die typische Fortsetzung eines Actionfilms. Schießereien, Faustkämpfe, Verfolgungsjagden, Explosionen – von allem darf es beim zweiten Mal ein bisschen mehr sein, während das ohnehin dürre Handlungskorsett auf Mager-Model-Größe zusammengeschnürt wird. Wer nicht nach ausgefeilter Dramaturgie oder geschliffenen Dialogen verlangt, für den knallt es ordentlich. Die „Shoot-outs“ sind spektakulär inszeniert, in dieser Hinsicht übertrifft sich Regisseur Chad Stahelski selbst. Vor dem Hintergrund der römischen Altstadt lässt er die Kamera um die Kämpfenden kreisen und entrückt deren brutales Handwerk mittels bestaunenswerter Bildkompositionen der Realität. Das erinnert an die schrecklich-schönen Todesballette früherer Meister wie Sam Peckinpah und John Woo. Dabei genügt notfalls ein Kugelschreiber als Mordinstrument. Wer sich an stilisierter Gewalt nicht stört, wird sich überdies freuen, dass Raum bleibt für ein weiteres kurzweiliges Kapitel aus dem Lebens des John Wick. Geht es nach Keanu Reeves, folgt er den Spuren Charles Bronsons, dessen verwandte Reihe „Ein Mann sieht rot“ es auf fünf Teile brachte. Sehenswert

 

Frankfurt: Cinestar, Metropolis.
Sulzbach: Kinopolis. Limburg: Cineplex

 

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