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Kreuzberger Traditionsclub „SO36” wird 40

1978 öffnete der Club „SO36” seine Pforten. Mittlerweile ist er eine Kreuzberger Institution der Alternativkultur. Heute feiert das Lokal sein 40-jähriges Jubliäum.
Das Schild des Club's „SO36”, aufgenommen in Berlin-Kreuzberg. Der Club „SO36” feiert sein 40-jähriges Jubiläum. Foto: Britta Pedersen Das Schild des Club's „SO36”, aufgenommen in Berlin-Kreuzberg. Der Club „SO36” feiert sein 40-jähriges Jubiläum.
Berlin. 

Der Name ist untrennbar verbunden mit Punk und der Kreuzberger Subkultur: Der Club „SO36” feiert sein 40-jähriges Bestehen. Seit dem ersten Öffnungstag als Konzertstätte am 11. August 1978 habe sich viel getan - und das nicht ohne Kämpfe und Reibereien, schreiben die Betreiber.

„Wir reden hier von Punk und Queer, von Feminismus und Hausbesetzung und Antifa, von Gentrifizierung und Konsumterror, Befriedung oder Myfest, der Stadt von Unten, Refugees Welcome, Mauerfall und -bau.” Die Geschichte des „SO” („Esso”), wie die Berliner sagen, füllt ein mehr als 400-seitiges Buch. Darin wird der Club beschrieben als „ein magischer Ort für krasse Musik, linksradikale Politik, wilde Exzesse und heftige Flashs”. In der Oranienstraße spielten etwa Bands wie Die Ärzte, Die Einstürzenden Neubauten und Dead Kennedys. Daneben bekommen aber auch Newcomer eine Bühne.

Mehrfach stand das „SO” in den vergangenen Jahrzehnten aus finanziellen Gründen vor dem Aus. Während Streitigkeiten mit Nachbarn das Ende mehrerer alteingesessener Berliner Clubs bedeuteten, konnte das „SO36” ein ähnliches Schicksal vor einigen Jahren mit verbessertem Lärmschutz abwenden.

(dpa)
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