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Liebe zwischen Buenos Aires und Frankfurt

In Jeanine Meerapfels Beziehungsfilm "Der deutsche Freund" spielen Max Riemelt und Celeste Cid zwei junge Leute, die sich immer wieder aus den Augen verlieren.

Kinder brauchen keine Vorurteile, sondern Freundschaften. In den 50er Jahren lebt in einem Vorort von Buenos Aires das jüdische Mädchen Sulamit in Nachbarschaft mit dem deutschen Jungen Friedrich. Die Familien beider sind aus Deutschland hierher gezogen. Zwischen den zwei Heranwachsenden entsteht eine innige Bindung. Als Friedrich später zum Studium nach Frankfurt geht, folgt Sulamit ihm. Doch für ihre Liebe ist in seinem Leben kaum Platz. Zu sehr engagiert sich Friedrich politisch in der Studentenbewegung. Bald zieht es ihn zurück nach Argentinien. Aktiv will er den Kampf gegen die Militärdiktatur unterstützen. Wird Sulamit ihn noch einmal wiedersehen?

Wenn ja, warum eigentlich? Schließlich vermag es die Autorenfilmerin Jeanine Meerapfel nicht, glaubhaft eine etwa dreißig Jahre andauernde Liebesgeschichte zu schildern. Auffallend lückenhaft ist ihre Erzählung. Und all die vielen politischen und gesellschaftlichen Geschehnisse, die das Leben der beiden Hauptfiguren bestimmen, sind zu diffus nachgezeichnet, als dass man sie in ihrer Bedeutung erkennen und einordnen könnte. tu Schwach

Frankfurt: E-Kinos, Mal seh’n (OmU)

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