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Mariinsky-Orchester bei Dresdner Musikfestspielen gefeiert

Im Dresdner Kulturpalast erlebten die Gäste einen außerordentlichen Abend. Bei den Musikfestspielen zeigte das legendäre Mariinsky-Orchester ein ums andere Mal seine Klasse. In ihr Programm nahmen die Russen auch Werke eines deutschen Komponisten auf.
Im Rahmen der Dresdner Musikfestspielen trat das russische Mariinsky-Orchester im neuen Kulturpalast auf. Die Gäste waren begeistert. Foto: Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa Im Rahmen der Dresdner Musikfestspielen trat das russische Mariinsky-Orchester im neuen Kulturpalast auf. Die Gäste waren begeistert. Foto: Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa
Dresden. 

Wie aus einem Guss: Das Orchester des Mariinsky- Theaters aus St. Petersburg hat das Publikum bei den Dresdner Musikfestspielen begeistert. Mit Walery Gergiew am Pult bot das legendäre Orchester am Freitagabend im neuen Kulturpalast ein reichhaltiges Programm.

Gespielt wurden Werke von Dmitri Schostakowitsch und Richard Wagner, der die Mariinsky-Musiker einst selbst dirigiert hatte. Schon bei Schostakowitschs 5. Sinfonie zeigten die in allen Instrumentengruppen überzeugenden Russen ihre Klasse. Nach der Pause entfalteten sie mit Musik aus den Wagner-Opern „Parsifal” und „Götterdämmerung” einen wahren Klangzauber. Dazu begeisterte die Niederländerin Eva-Maria Westbroek (Sopran) mit ihrem „Schlussgesang der Brünnhilde”.

Die Dresdner Musikfestspiele feiern in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag und waren am Donnerstag mit einem Konzert der Philharmonia Zürich eröffnet worden. Namhafte Orchester haben sich in diesem Jahr als Gratulanten zum Jubiläum angesagt. Gustavo Gimeno kommt mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra. Das London Philharmonic Orchestra gastiert mit Vladimir Jurowski, das Orchestre de Paris unter Thomas Hengelbrock. Prag entsendet die Tschechische Philharmonie mit Jirí Belohlávek.

Auch die Musiker des berühmten Curtis Institute of Music aus Philadelphia und das Orchester des Hessischen Rundfunks sind neben den beiden Dresdner Klangkörpern Staatskapelle und Philharmonie dabei. Bis 18. Juni bieten die Musikfestspiele knapp 60 Aufführungen.

(dpa)
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