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Mark Wahlberg will nach Protesten Millionen-Gage spenden

Mark Wahlberg bekam 1,5 Millionen Dollar, Michelle Williams nur 1000. Jetzt hat der US-Schauspieler auf Proteste wegen der ungleichen Bezahlung reagiert.
Mark Wahlberg will seine Zusatzgage an den „Time's Up” Anwalts-Fondsspenden. Foto: Rob Grabowski/Invision Mark Wahlberg will seine Zusatzgage an den „Time's Up” Anwalts-Fondsspenden.
Los Angeles. 

Nach Protesten gegen riesige Unterschiede in der Bezahlung von männlichen und weiblichen Hauptrollen will US-Schauspieler Mark Wahlberg seine Zusatzgage für das Nachdrehen von „Alles Geld der Welt” spenden.

„Ich unterstütze zu einhundert Prozent den Kampf um faire Bezahlung und spende im Namen von Michelle Williams die 1,5 Millionen an den 'Time's Up' Anwalts-Fonds”, schrieb Wahlberg am Samstag auf Twitter über den Spendenpool, mit dem Justizkosten von Missbrauchsopfern gedeckt werden. Williams begrüßte die Entscheidung.

Die Zeitung „USA Today” hatte zuvor berichtet, dass Wahlberg 1,5 Millionen Dollar (1,22 Millionen Euro) für den zehntägigen Nachdreh zusätzlicher Szenen bekam, während dieselbe Agentur für die vierfach oscarnominierte Michelle Williams lediglich 1000 Dollar ausgehandelt hatte. 

Regisseur Ridley Scott hatte sich nach Missbrauchsvorwürfen entschieden, Schauspieler Kevin Spacey in dem Kidnapping-Drama durch Christopher Plummer zu ersetzen und im November mit allen anderen Stars dessen Szenen neu zu drehen. 

„Alles Geld der Welt” erzählt die Geschichte der spektakulären Entführung des reichen Erben John Paul Getty III. im Jahr 1973. In den USA lief der Film im Dezember an. In Deutschland soll „Alles Geld der Welt” Mitte Februar in die Kinos kommen.

(dpa)
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