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Menschenrechtspreis für Asli Erdogan

Die Sprache ist die eigentliche Heimat eines Schriftstellers. Dies muss die türkische Autorin Asli Erdogan auf schmerzliche Art erfahren. Jetzt wird sie ausgezeichnet.
Jürgen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, neben einem Plakat mit dem Porträt der Autorin Asli Erdogan. Foto: Arne Dedert Jürgen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, neben einem Plakat mit dem Porträt der Autorin Asli Erdogan. Foto: Arne Dedert
Wien. 

Die türkische Schriftstellerin Asli Erdogan erhält in Österreich den Bruno-Kreisky-Menschenrechtspreis. Das teilte der Historiker Oliver Rathkolb am Dienstag im Namen der zuständigen Stiftung mit.

Die 49-Jährige, die in der Türkei wegen Terrorismusvorwürfen angeklagt ist, habe sich immer „aktiv und vorbehaltlos für die Durchsetzung der Menschenrechte eingesetzt”. Die Auszeichnung solle ein Zeichen gegen massive Einschränkungen von Menschenrechten sein. Der Bruno-Kreisky-Preis, der an den ehemaligen österreichischen Kanzler Kreisky (1911-1990) erinnert, soll im Mai oder Juni verliehen werden.

Der Schriftstellerin, die kürzlich aus der Untersuchungshaft entlassen worden war, droht lebenslange Haft. Ihr wird unter anderem Mitgliedschaft in der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK vorgeworfen. Am 14. März geht der Prozess gegen sie weiter. Der Menschenrechtspreis wurde seit 1979 bisher 15 Mal vergeben. Das oft an mehrere Preisträger vergebene Preisgeld beträgt in der Regel zwischen 7000 und 30 000 Euro.

(dpa)
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