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Merkel: Lesen ist wie Nahrung ein Grundbedürfnis

Die Kanzlerin wirbt für das Buch, „auch in Zeiten, in denen man viel Kurzes und Schnelles im Internet lesen kann.” Sie selbst liest seit ihrer Kindheit gern.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird die Frankfurter Buchmesse zusammen mit Frankreichs Staatspräsidenten Emmanuel Macron eröffnen. Foto: Boris Roessler Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird die Frankfurter Buchmesse zusammen mit Frankreichs Staatspräsidenten Emmanuel Macron eröffnen.
Frankfurt/Main. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält Lesen „ähnlich wie Lebensmittel” für ein Grundbedürfnis.

„Natürlich messe ich dem Lesen eine sehr, sehr große Bedeutung bei”, sagte Merkel vor der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse in ihrer am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Videobotschaft. „Es bereichert, es erweitert den eigenen Horizont”, fuhr sie fort.

Die Kanzlerin (63) sagte, dass sie selbst seit Kindheitstagen sehr gern lese. „Und deshalb möchte ich auch, dass das Buch eine Zukunft hat - auch in Zeiten, in denen man viel Kurzes und Schnelles im Internet lesen kann.” Deswegen sei es wichtig, immer wieder deutlich zu machen, dass künstlerische Inhalte - „genauso wie alle anderen wunderschönen Dinge auf der Welt” - nicht umsonst zu haben seien.

Merkel eröffnet die 69. Buchmesse am Dienstag gemeinsam mit Frankreichs Staatspräsidenten Emmanuel Macron. Frankreich ist vom 11. bis 15. Oktober Ehrengast des weltgrößten Branchentreffs. „Lesen und damit auch Verstehen, das bedeutet natürlich einen Beitrag zur Völkerverständigung, zum Zusammenwachsen und auch zur Achtung von Unterschieden”, sagte Merkel in Bezug auf das Gastland. „Vielfalt ist nicht störend, sondern Vielfalt hilft auch, Stärke zu entwickeln.”

(dpa)
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