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Morbide Stimmung umgibt den Bankrotteur

Richard Strauss’ „Arabella“ wurde am Frankfurter Opernhaus wieder aufgenommen. Die Erfolgs-Inszenierung stammt von Christof Loy.

In Zeiten knapper Kassen verhökert man schon mal die eigene Tochter – das war nicht nur im Wien der ausgehenden K&K-Epoche so. Die morbide Stimmung rund um den lebenslustigen Bankrotteur Graf Waldner und seiner Tochter Arabella greift auch auf Richard Strauss’ Musik über, die immer wieder als mahnende Karikatur all zu selbstbewusster Walzerseligkeit erscheint. Auch in der Wiederaufnahme der allseits gelobten Inszenierung von Christof Loy (Premiere 2009) wurde dieser Effekt wieder deutlich. Mit Stefan Soltesz stand ein im Umgang mit großformatiger musikalischer Materie reichlich erfahrener Dirigent am Pult des Opern- und Museumsorchesters, der das Ensemble zu kraftvollem Einsatz animierte. Unter den Solisten ragte Maria Bengtsson in der Titelrolle, aber auch der kernige James Rutherford in der Rolle des Landmannes Mandryka heraus. Alfred Reiter war für die Rolle des Grafen Waldner eine zuverlässige Besetzung, und auch an Barbara Zechmeister als Ehefrau Adelaide gab es nichts zu kritisieren, sängerisch und darstellerisch. So konnte man sich ungestört dieser klaren, lichtdurchfluteten Inszenierung hingeben, die einmal mehr die Regiekunst Christof Loys verdeutlicht. Unter den zahlreichen Strauss-Inszenierungen der vergangenen Jahre im Frankfurter Opernhaus ist diese „Arabella“ gewiss eine der nachdrücklichsten und faszinierendsten. Ge

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