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Moritz Bleibtreu mag keine Filme mit „Moralkeule”

Das Kino ist keine moralische Anstalt. Moritz Bleibtreu will das Publiukum nicht belehren, sondern unterhalten.
Moritz Bleibtreu spielt im Kinofilm „Das kalte Herz” eine der Hauptrollen. Foto: Patrick Seeger Moritz Bleibtreu spielt im Kinofilm „Das kalte Herz” eine der Hauptrollen. Foto: Patrick Seeger
Freiburg. 

Schauspieler Moritz Bleibtreu (45) mag keine Filme mit erhobenem Zeigefinger. „Wenn die Moralkeule geschwungen wird, schreckt mich das ab”, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Freiburg.

Filme müssten das Publikum in erster Linie unterhalten. „Sie sollen die Zuschauer fesseln und sie mitnehmen in ihre Welt.” Das gelte auch für ihn als Schauspieler. „Ich will ein Publikum weder erziehen noch wach rütteln. Mein Bestreben ist, an die Gefühle der Menschen ranzukommen.” Würden Zuschauer so für Themen sensibilisiert, sei das in Ordnung. „Aber es ist nicht das Ziel meiner Arbeit.”

Bleibtreu spielt eine der Hauptrollen im Film „Das kalte Herz”, der am 20. Oktober ins Kino kommt. Der Film von Regisseur Johannes Naber basiert auf dem 1827 erschienenen Märchen von Wilhelm Hauff (1802-1827). Gedreht wurde er vor allem im Schwarzwald. Neben Bleibtreu spielen unter anderem Frederick Lau, Henriette Confurius und Milan Peschel mit.

(dpa)
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