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NS-Raubkunst - Wiesbadener Museum kauft Uhde-Gemälde an

1934 zwangsversteigert, hing das Gemälde „Gang nach Bethlehem” bereits seit 1980 im Wiesbadener Museum. Nun hat das Haus es für 65 000 Euro offiziell angekauft.
Als NS-Raubkunst identifiziert: Fritz von Uhdes Gemälde „Der Gang nach Bethlehem”. Foto: Bernd Fickert/Wiesbadener Museum Als NS-Raubkunst identifiziert: Fritz von Uhdes Gemälde „Der Gang nach Bethlehem”.
Wiesbaden. 

Das Wiesbadener Museum hat ein als NS-Raubkunst identifiziertes Gemälde, das bereits seit 1980 im Haus zu sehen ist, offiziell angekauft. Zuvor hatte sich die Erbengemeinschaft des Werkes „Gang nach Bethlehem” von Fritz von Uhde zu diesem Schritt entschlossen, wie das Museum am Freitag mitteilte.

An den Kosten von 65 000 Euro beteiligten sich auch die Kulturstiftung der Länder, die Ernst von Siemens Kunststiftung und die Hessische Kulturstiftung. Die Zentrale Stelle für Provenienz-Forschung hatte das Bild als Raubkunst der Nationalsozialisten identifiziert und seine Geschichte recherchiert.

Die Recherchen hatten ergeben, dass der „Gang nach Bethlehem” aus der Sammlung des Berliner Verlegers Rudolf Mosse (1843-1920) stammt und 1934 zwangsversteigert worden war. 1980 gelangte das Gemälde über eine private Schenkung nach Wiesbaden.

(dpa)
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