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Natalia Wörner setzt auf komplexe Frauenfiguren

Mata Hari war Tänzerin und Geheimagentin - und auch eine Feministin, findet Schauspielerin Natalia Wörner. Komplexe Frauenfiguren brauche man im Fernsehen, findet sie - mit und ohne US-Präsident Trump.
Natalia Wörner stand als Mata Hari vor der Kamera. Foto: Bernd Weissbrod Natalia Wörner stand als Mata Hari vor der Kamera. Foto: Bernd Weissbrod
Berlin. 

Schauspielerin Natalia Wörner (49) wünscht sich im Fernsehen mehr Raum für komplexe Frauenfiguren - in einer Zeit, in der jemand US-Präsident werden kann, der sexistische Bemerkungen von sich gegeben hat.

„Wenn man durch Trump anders auf solche Frauenfiguren schaut, dann wäre das einer der wenigen positiven Effekte, die er mit sich gebracht hat”, sagte sie der „Berliner Morgenpost”. Es gebe schon eine lange Sehnsucht nach komplexen und ambivalenten Frauenfiguren. „Aber in Zeiten wie diesen schaut man sich die vielleicht noch mal anders an.”

Wörner sieht allerdings die Debatte als neu angefacht: „Wenn man es mit einem Amerika zu tun hat, das sich um Jahrzehnte zurückbewegt, fragt man sich: Wo sind die Frauen?” Der 'Women's March' in Washington sei allerdings ein Beispiel dafür gewesen, „dass Frauen sich Gott sei Dank zu wehren wissen”.

Für den Fernsehfilm „Mata Hari - Tanz mit dem Tod” stand sie als die berühmte Tänzerin und Spionin vor der Kamera. Ausgestrahlt wird er am kommenden Sonntag (18. Juni, 22 Uhr) im Ersten.

(dpa)
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